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Im Mai 2018 wurde mit dem Bau der neuen Rettungswagenzufahrt begonnen, die (bis zur Fertigstellung des Projektes) auch als Baustellenzufahrt genutzt werden kann.

Bau der Rettungswagenzufahrt (neue Baustellenzufahrt) gestartet

Die neue Helios HSK wächst und wächst: Inzwischen steht der Rohbau bereits zur Hälfte. Erste Flügel des neuen Krankenhauses sind auf das sechste von insgesamt sieben Geschossen angewachsen - zum Beispiel dort, wo das neue Eltern-Kind–Zentrum entsteht. Zudem wurde im Mai mit dem Bau der Rettungswagenzufahrt begonnen, die zugleich die Baustellenzufahrt über die Ludwig-Erhard-Straße möglich macht. Das war ein guter Zeitpunkt eine Baustellen-Sprechstunde (am 14. Mai 2018), bei der Helios die aktuellen Baufortschritte zeigen und den Dialog mit den Nachbarn bei einem anschließenden Grillabend fortsetzen konnte. Die Besucher der größten Baustelle Wiesbadens konnten beobachten: Es wird weiter mit Hochdruck am Rohbau einer der modernsten Kliniken im Rhein-MainGebiet gearbeitet – zum Teil an sechs Tagen pro Woche.

Projektleiter Florian Stolz und Simone Koch, Regionalleiterin Unternehmenskommunikation der Helios Kliniken, führten die Gäste durch den Rohbau und informierten über den aktuellen Projektstand. Im Sommer kann in einigen Teilen des Gebäudes mit dem Innenausbau begonnen werden – im Herbst wird der Rohbau fertig sein und Richtfest gefeiert. Aktuell sind die Arbeiten gut im Zeitplan. Die Fertigstellung des Neubaus ist bis Ende 2020 geplant. 

Projektleiter Florian Stolz informierte über künftige Herausforderungen, wenn mit der Zahl der Gewerbe auch der Koordinationsaufwand auf der Großbaustelle steigt. Zudem nutzen Nachbarn die Möglichkeit, Fragen zu vielen Details zu stellen – zum Beispiel zum Einbau von Fertigbädern in der neuen Helios HSK: Die Systembauweise vereinfacht das Baumanagement und hilft, durch die industrielle Vorfertigung Bauzeiten zu reduzieren. Auch die Treppen werden nicht vor Ort gegossen, sondern komplett angeliefert und im Rahmen der Rohbauarbeiten – Stockwerk für Stockwerk – mit eingebaut. Kräne hieven die schweren Lasten an die richtigen Stellen, Bauarbeiter sorgen für die exakte Montage. Nicht nur für Kinder aus der Nachbarschaft wird der Baustellenbesuch zum spannenden Erlebnis mit interessanten Einblicken. Klinikgeschäftsführer Kristian Gäbler nahm sich beim Grillabend anschließend Zeit, mit interessierten Anwohnern ins Gespräch zu kommen.

 

Pressemeldung – 21.11.2016

Die neue Helios HSK
Grundsteinlegung: Klinikneubau setzt Maßstäbe

Der Grundstein für den Neubau der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden ist gelegt. Rund 200 Gäste sind gekommen, um den Festakt auf der größten Baustelle Wiesbadens zu begleiten. 265 Millionen Euro fließen in den modernen Klinikbau, der bis 2020 fertiggestellt werden soll. Der 96.000 Quadratmeter große Neubau setzt Maßstäbe. Für Klinikgeschäftsführer Kristian Gäbler ein großer Tag: „Den Grundstein für eine neue Klinik zu legen, ist ein ganz besonderes, auch emotionales Ereignis. Wir erleben hautnah, wie neben unserem jetzigen Arbeitsplatz eine hochmoderne neue Arbeitswelt entsteht und wir bereiten uns auf sie kontinuierlich vor. Wir sind eine starke Klinik mit engagierten Mitarbeitern. Darauf bauen wir auf und entwickeln uns gemeinsam weiter. Der Grundstein ist also auch für den Aufbruch der jetzigen HSK gelegt.“

Gesundheitsminister Stefan Grüttner betont: „Die heutige Grundsteinlegung ist vor allen Dingen ein guter Tag für die Patientinnen und Patienten der Helios HSK, denn sie erhalten einen Klinikbau, der höchsten Standards genügt. Die Gründe für diese wichtige Förderentscheidung des Landes mit der zweithöchsten Einzelfördersumme aller Zeiten in Hessen liegen auf der Hand: Die HSK ist der Maximalversorger in der Region. Damit ist aber auch eine große Verantwortung verbunden, die hohen Erwartungen der Patientinnen und Patienten, aber auch des Landes, tagtäglich zu erfüllen. Ich bin sicher, das wird gelingen.“

Mit dem Neubau entsteht eine der modernsten Kliniken im Rhein-Main-Gebiet. Oberbürgermeister Sven Gerich ist sich sicher: „Die neue Helios HSK ist für Wiesbaden eine der wichtigsten Baumaßnahmen. Die Klinik wird einen wesentlichen Beitrag zur medizinischen Versorgungssicherheit der Landeshauptstadt leisten.“

Viel Raum für Mutter und Kind

Anerkennung für das Engagement der Belegschaft zollt Helios Regionalgeschäftsführerin Corinna Glenz. Viel praktische Erfahrung des Klinikpersonals sei in die Pläne zum Neubau eingeflossen, um optimale Prozesse und Abläufe im Klinikalltag zu gewährleisten. „Ein Beispiel ist der neue große Trakt speziell für Mutter und Kind. Von der Kinder-Notaufnahme, über die Pädiatrie und Kinderintensiv bis hin zu Kreißsaal und Frühchenstation liegt alles Tür an Tür. Damit bauen wir unser übergreifendes Arbeiten und den schnellen Austausch zwischen den Disziplinen weiter aus zum Wohle der kleinen und großen Patienten, erläutert Corinna Glenz in der von Chefredakteur Stefan Schröder, Wiesbadener Kurier, moderierten Fragerunde.

Helios-Investment in die Substanz: 1 Millionen Euro pro Tag!

Insgesamt baue Helios überdurchschnittlich viel, betont Olaf Jedersberger für die Helios-Geschäftsführung. „Mehr als zwei Milliarden Euro haben wir seit 1999 allein in größere Neu– und Umbaumaßnahmen investiert. Dazu kommen unzählige kleinere Baumaßnahmen, die jeweils unter 2,5 Millionen Euro liegen. Dabei noch nicht berücksichtigt sind die Gelder, die wir in Modernisierung und Instandhaltung unserer Gebäude und unserer Medizintechnik stecken. Das ist auf ganz Deutschland bezogen 1 Millionen pro Tag“, betont Jedersberger und ergänzt: „Die Helios HSK ist das bislang größte Bau-Investment von Helios. Und sie ist es absolut wert.“

Gemeinsam durchstarten

Ein kontinuierlicher Austausch mit Ärzten und Pflegern gehöre hier mit dazu. Auf dieser Basis werden im Zuge des Klinikneubaus derzeit die Abläufe in der Pflege oder auf den Stationen genau betrachtet, um Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen. Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender des Helios-Mutterkonzerns Fresenius, betont den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Patientenwohl: „Wer für Patienten das Richtige tut, der wird auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Und nur wer gut wirtschaftet, kann in Qualitätsmedizin investieren. Der Neubau der HSK ist ein hervorragendes Beispiel dafür.“

In der Fragerunde macht Pflegedirektor Frank Miertsch deutlich: „Der Neubau bietet die Chance, neu durchzustarten. Die Pflegeteams entwickeln sich bereits jetzt weiter, probieren neue Wege aus und gestalten aktiv mit. Wir nutzen die Bauphase, um auch die Pflege nach modernen Konzepten und vor allem gemeinsam mit den Teams neu auszurichten.“

Medizin und Pflege auf modernstem Niveau

Der Helios-Konzern investiert rund 200 Millionen Euro in den Klinikneubau in Wiesbaden. 68 Millionen Euro werden vom Land Hessen bezuschusst. Ziel ist es, die medizinischen Erfordernisse der Zukunft schon heute in dem Neubau abbilden zu können. So wird das neue Klinikum nicht nur sein Leistungsspektrum erweitern, sondern auch wichtige medizinische Aufgaben in sogenannten Medizin-Zentren an einem Ort bündeln. Zum Beispiel werden die Operationsbereiche an einer Stelle im Gebäude gebündelt und umfassen insgesamt 22 Operationssäle. „Hier entsteht ein zukunftsweisender Klinikneubau für eine modern ausgerichtete Medizin. Denn nicht nur die Architektur, sondern auch die Medizintechnik wird sich weiterentwickeln“, erläutert Professor Dr. Ralf Kiesslich, Ärztlicher Direktor der Helios HSK. Mit dem Klinikneubau will er das Ansehen der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken auf höchstem Niveau halten. In diesem Zusammenhang freut sich Kiesslich, dass die Helios HSK in der neuesten „FOCUS-Klinikliste 2017“ als bestes nicht-universitäres Klinikum in Hessen abgeschnitten hat.

Bauvolumen setzt Zeichen

Der siebenstöckige Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von fast 100.000 Quadratmetern wird nach den Plänen der Helios Bau-und Projektsteuerung und des Düsseldorfer Architekturbüros HDRTMK errichtet. Neue Grünflächen und eine Parklandschaft um das Klinikum sollen für Entspannungs- und Rückzugsmöglichkeiten sorgen. „Die Architektur zeichnet sich durch klare Strukturen, schnelle Übergänge und kurze Wege aus“, erläutert Architekt Keitel, der das Planungskonzept auch an den Empfehlungen der Fachgruppen aus Pflege, Medizin und Notaufnahme ausgerichtet hat.

Dem Brauch folgend, haben Geschäftsführung, Landesregierung, Kommune und Mitarbeiter gemeinsam die Zeitkapsel mit Zeugnissen des Neubauprojektes und des Tagesgeschehens befüllt und in den Grundstein eingemauert – darunter auch die Wünsche der Auszubildenden des Helios Bildungszentrums für das neue Klinikum.

Pressemeldung – 07.10.2016

Helios HSK laden zur Baustellen-Sprechstunde ein

Um alle Interessierten ausführlich über den aktuellen Stand des Neubaus zu informieren, finden ab jetzt regelmäßige Baustellen-Sprechstunden mit der Geschäftsführung und dem Bauteam der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden statt. Die erste Sprechstunde ist am Montag, den 10. Oktober 2016 von 18:30 bis 20:00 im Helios Bildungszentrum Wiesbaden. 

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Ralf Jäger (Geschäftsführer EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden), Sigrid Möricke (Baudezernentin Wiesbaden), Kristian Gäbler und Ludwig-Franz Hammerschlag (Geschäftsführer HELIOS HSK).

Pressemeldung – 23.09.2016

Der Klinikneubau kann starten – Dezernentin Möricke übergibt Baugenehmigung für neue Helios HSK

Die Wiesbadener Baudezernentin Sigrid Möricke hat die Genehmigung des Gesamtbauantrags für die neuen Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken erteilt. Bei der Übergabe des genehmigten Antrags an den Geschäftsführer der Klinik, Kristian Gäbler, erklärte Möricke: „Ich wünsche diesem wichtigen Bauprojekt viel Glück und Erfolg und dass der ambitionierte Zeitplan gehalten werden kann. Die Klinik braucht dringend einen Ersatz. Das sieht jeder, der sich dort aufhält: die Bürger Wiesbadens und der Region und natürlich auch die Mitarbeiterschaft.“ Mit Freude nahm Klinikgeschäftsführer Gäbler das Genehmigungsschreiben in Empfang: „Der Erdaushub ist bereits zur Hälfte geschafft. Die Rohbau-Arbeiten werden ab Mitte Oktober beginnen.

Wir rechnen damit, dass der Rohbau im Juni 2018 steht. Das heißt, wir liegen prima im Zeitplan.“ Gäbler betont dabei auch, dass die Suche nach alternativen Zufahrtswegen auf die Baustelle nach wie vor ganz oben auf der Agenda steht, um die Anwohner im Veilchenweg zu entlasten. „Ich hoffe sehr, dass der geplante runde Tisch mit den zuständigen Ämtern der Stadt, mit Klinik, Bauprojektleitung und den Ortsbeiräten als Vertreter der Anwohner zu einer für alle tragbaren und vor allem entlastenden Lösung führen wird“, so Gäblers Wunsch. Die Grundsteinlegung findet am 4. November statt. Der nun vom Bauaufsichtsamt genehmigte Bauantrag für das 265-Millionen-Euro-Projekt war Ende 2015 gestellt worden. Der gesondert eingereichte „Antrag auf Verbau“ wurde im Mai 2016 genehmigt und legte den Grundstein für die im Juni begonnenen Erdbauarbeiten.

Der erste Spatenstich ist erfolgt: (v.r.n.l) Axel Imholz (Gesundheitsdezernent der Stadt Wiesbaden), Ruth Dorenwendt (stellvertretend für die Mitarbeiter), Kristian Gäbler (Klinikgeschäftsführer), Prof. Dr. Grietje Beck (stellvertretende Ärztliche Direktorin) und Frank Miertsch (Pflegedirektor).

Pressemeldung – 26.06.2016

Startschuss für Neubau: Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden feiern den ersten Spatenstich

Der offizielle Startschuss für den Neubau an den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden ist endlich gefallen. Gesundheitsdezernent Axel Imholz, Klinikgeschäftsführer Kristian Gäbler, Pflegedirektor Frank Miertsch, die stellvertretende Ärztliche Direktorin, Prof. Dr. Grietje Beck und Ruth Dorenwendt als eine Stellvertreterin für alle Mitarbeiter haben zum Spaten gegriffen und den obligatorischen ersten Spatenstich getan. Der Beginn der Bauarbeiten wurde mit zahlreichen weiteren Gästen und Mitarbeitern gefeiert.

„Ich bin froh, dass es losgeht", sagt Corinna Glenz, Regionalgeschäftsführerin der Helios Region Mitte-West. „Wir alle - Patienten, Mitarbeiter und Träger - verbinden mit dem Neubau große Erwartungen. Helios und das Land Hessen investieren rund 265 Mio. Euro in diesen Neubau - ein deutlicheres Bekenntnis zu dieser Klinik kann es gar nicht geben." Sie sei dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration für die Förderung des Ersatzneubaus in Höhe von 68,3 Mio. Euro außerordentlich dankbar. „Ich sehe diese Fördersumme auch als Wertschätzung für die HSK." Helios selbst investiere knapp 200 Mio. Euro mit dem Ziel, eine moderne bauliche und technische Infrastruktur zu schaffen, die eine Entfaltung moderner Hochleistungsmedizin ermöglicht und gleichzeitig spürbare Verbesserungen für Patienten und Mitarbeiter beispielsweise durch deutlich kürzere Wege und gut erreichbare Ambulanzzentren mit sich bringt.

Axel Imholz, Gesundheitsdezernent der Stadt Wiesbaden und Aufsichtsratsvorsitzender der Helios HSK, freute sich: „Gut, dass es jetzt endlich konkret wird." Mit sichtlichem Stolz auf die Leistungen der Ärzte, der Pflegekräfte, Therapeuten und aller Mitarbeiter, die den Betrieb eines Krankenhauses sicherstellen, sagt er: „Wir bauen hier eine neue Klinik für die vielen Menschen aus Wiesbaden und der Umgebung, die hier an der HSK die bestmögliche medizinische Versorgung bekommen und auch in Zukunft bekommen werden."

Prof. Dr. Grietje Beck verwies auf die vielen Planungsrunden, an denen auch sie als Medizinerin teilgenommen hat. „Es war wichtig, dass wir Mediziner uns aktiv einbringen sollten und konnten", blickte sie zurück. „Und jetzt freue ich mich auf die neue Klinik."

Der Bauantrag für den Ersatzneubau wurde im Dezember 2015 gestellt. Damals sprachen die Planer noch vorsichtig von einer Bausumme von „insgesamt mehr als 200 Mio. Euro", weil bis zu diesem Zeitpunkt für einige große Kostenblöcke und Gewerke nur grobe Kostenschätzungen vorlagen. Inzwischen liegen die ersten Ergebnisse von Ausschreibungen wie bspw. für den Rohbau vor. Daher kann die Bausumme nun gut eingeschätzt werden. Die jetzt erkennbare Endsumme liegt dort, wo es die Bauherren erwartet haben.

Im April 2016 wurde der Abriss des Dr. Peter Jäger Bildungszentrums und des alten Schwesternwohnheims vollendet, die beide auf dem vorgesehen Baufeld standen. Nach einigen bauvorbereitenden Arbeiten und der Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen haben nun die Erdarbeiten begonnen. Rund 200.000 Kubikmeter Erdaushub werden bis voraussichtlich Ende Dezember 2016 bewegt. Die Arbeiten zur Errichtung des Rohbaus werden voraussichtlich im November beginnen; die Grundsteinlegung ist für den 4. November geplant.

Das neue Klinikgebäude wird modern, funktional und dank der gut durchdachten Anordnung der einzelnen Bereiche mit optimalen Wegen für Mitarbeiter und Patienten gestaltet sein. Das siebengeschossige Gebäude mit einer Gesamtfläche von knapp 96.000 m² – das entspricht einer Fläche von fast 14 Fußballfeldern - entsteht auf dem freien Gelände links der heutigen Klinik. Drei Ebenen erstrecken sich über das gesamte Baufeld. Im Erdgeschoss sollen die Notaufnahmen für Kinder und Erwachsene, die Funktionsdiagnostik sowie alle Ambulanzen untergebracht werden. Statt den bisher getrennten Ambulanzen für jede Fachrichtung wird es in der neuen Klinik Ambulanzzentren für mehrere, miteinander verwandte Fachbereiche geben. Die Fertigstellung des Neubaus ist für 2020 geplant. Das Gebäude der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie das Institut für Labordiagnostik und Hygiene und die Pathologie bleiben bestehen.

Pressemeldung – 10.11.2015

Pläne für den Ersatzneubau der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden vorgestellt 

Wiesbaden – Modern, funktional und dank der gut durchdachten Anordnung der Bereiche mit optimalen Wegen für Mitarbeiter und Patienten – so soll das neue Gebäude sein, in das 2020 die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken umziehen werden. Die Pläne für das rund 200 Millionen Euro teure, größtenteils von Helios finanzierte Projekt, stellten heute gemeinsam Kristian Gäbler, Geschäftsführer der Helios HSK und Ralf Jäger, Geschäftsführer der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden mbH, vor. „Mit diesem Entwurf liefern wir einen wichtigen Baustein für die Umsetzung des Stadtverordnetenbeschlusses von Juni 2011, in dem neben der finanziellen Konsolidierung der Neubau der Klinik verankert wurde. Es ist ein wichtiger Schritt, um Wiesbaden als Gesundheitsstandort zu stärken und seine Zukunft zu sichern“,  so Jäger.

Das siebengeschossige Gebäude mit einer Gesamtfläche von knapp 96.000 m2 – das entspricht dem Volumen von ca. 630 Einfamilienhäusern – wird auf dem freien Gelände links der heutigen Klinik entstehen. Die ersten zwei Ebenen erstrecken sich über das gesamte Baufeld. Im Erdgeschoss sollen die Notaufnahmen für Kinder (rechts) und Erwachsene (links), die Funktionsdiagnostik sowie alle Ambulanzen untergebracht werden. Statt den bisher getrennten Ambulanzen für jede Fachrichtung wird es in der neuen Klinik Ambulanzzentren für mehrere, miteinander verwandte Fachbereiche geben. Die Kopfambulanz beispielsweise wird ein Anlaufpunkt für alle Patienten mit Beschwerden im Kopf- und Halsbereich sein, ob es sich um Augen-, HNO- oder eine neurologische Erkrankung handelt. „Hier können die Aufnahme und die notwendige Diagnostik an einem Ort stattfinden. Das macht die Wege für die Patienten und auch die Wartezeiten dank besserer Planbarkeit deutlich kürzer“, erklärte Gäbler. Im Erdgeschoss wird es auch Platz für Geschäfte, eine Cafeteria mit Terrasse sowie einen Vortragsraum mit etwa 300 Plätzen geben.

Das erste Obergeschoss ist für die Operationssäle und Intensivstationen vorgesehen. Insgesamt sollen hier 22 OP-Säle, sechs Kreißsäle, ein Sectio-OP für Notkaiserschnitte und mehrere Herzkathetermessplätze eingerichtet werden. In unmittelbarer Nähe der entsprechenden OP-Räume sind die Überwachungs- und Intensivstationen für Erwachsene, Kinder und Frühgeborene geplant.

Auf die ersten zwei Ebenen sollen quer hintereinander vier dreistöckige Gebäudeteile mit Bettenstationen aufgesetzt werden. Die Logik der fachlichen Bündelung und Zuordnung setzt sich in den Bettenhäusern fort: So sind im Bettenhaus A – über der Erwachsenen-Notaufnahme im Erdgeschoss und den Intensivstationen im 1. OG – die Pflegestation und die Stroke-Unit geplant. Im Bettenhaus D, über der Kindernotaufnahme im Erdgeschoss und den Kreißsälen im 1. OG, sollen die Stationen der Kinderklinik und die Wochenstationen untergebracht werden. 

Aufgrund der Hanglage ist eine Besonderheit möglich: Das Gartengeschoss, das an der Frontseite unterirdisch beginnt und unter anderem Umkleidekabinen, Zentralsterilisation und verschiedene Werkstätten beherbergt, läuft auf der Rückseite der Klinik ebenerdig aus und bietet Patienten der onkologischen Tagesklinik und der Palliativstation die Möglichkeit, die Grünflächen zu benutzen. Unter dem Gartengeschoss auf ungefähr der Hälfte der Gesamtfläche ist Raum für die Technik (Lüftung-, Heizungs- und Elektroanlagen) vorgesehen. „Bei der Planung haben wir sowohl das heutige Leistungsspektrum als auch die geplanten Erweiterungen beispielsweise in der Kinder- und Jugendmedizin, in der Kardiologie, der Neuro-, Intensiv- und Gefäßmedizin berücksichtigt. Rechts der Klinik bleibt aber noch Platz für eventuelle bauliche Erweiterungen“, so Gäbler. 

Einige der jüngeren Gebäude der heutigen Klinik sollen erhalten bleiben und weiterhin benutzt werden, wie die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie oder die Bauten, in denen das Institut für Labordiagnostik und Hygiene, das Institut für Pathologie und die Verwaltung beheimatet sind. „Es ist ein gut durchdachter Entwurf, der die Voraussetzungen erfüllt, die man heutzutage an eine Klinik der Maximalversorgung in einer Landeshauptstadt stellt. Besonders freut mich, dass der Planungsprozess so schnell und stringent unter Beteiligung aller Fachexperten stattgefunden hat“, sagte Axel Imholz, Gesundheitsdezernent der Stadt Wiesbaden. Noch in diesem Jahr will Helios den Bauantrag stellen, im Frühjahr 2016 soll der Spatenstich erfolgen.