header information

Information

Standort/Lage

An welchem Standort wird die neue Helios HSK errichtet?

Die neue, moderne Klinik wird auf dem freien Gelände links neben der heutigen Klinik entstehen – vis-á-vis zu der Kinderklinik und dem Kinderhaus Zwerg Nase.

Wenn der Klinikneubau steht, wird dann die alte HSK komplett abgerissen?

Sanierungsbedürftige Gebäude werden abgerissen, jüngere HSK-Klinikgebäude werden unverändert erhalten bleiben. Hierzu gehören die Klinik für Psychiatrie und Physiotherapie, das Gebäude der Pathologie, die Gebäude, in denen das Institut für Labordiagnostik und Hygiene sowie die Verwaltung verortet sind. Ebenso bleiben erhalten der Bereich der Eingangshalle, das Gebäude Zwerg Nase, das neue Gebäude der kardiologischen Station und alle Gebäude rechtsseitig der derzeitigen Notaufnahme , in denen derzeit die Werkstätten und Teile der Logistik, sowie die Zentrale Sterilgutversorgung untergebracht sind.

 

Die geplanten Abrissarbeiten werden nach Fertigstellung des Neubaus und dem Umzug aus der alten in die neue Klinik begonnen. Der Beginn der Abrissarbeiten ist nach derzeitigen Planungen ab dem Jahr 2021 vorgesehen. Hinsichtlich der genauen Art und Weise des Rückbaus sind die Planungen noch nicht abgeschlossen.

end faq

Kosten

Wie viel investiert Helios in den Neubau der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) in Wiesbaden?

Der Wiesbadener Klinikneubau wird größtenteils von Helios finanziert (200 Millionen Euro). Zusammen mit den Mitteln, die das Land Hessen beiträgt werden insgesamt etwa 268 Millionen Euro in den Wiesbadener Klinikneubau investiert.

Beteiligt sich das Land Hessen an dem Neubau?

Ja, das Land Hessen unterstützt den Klinikneubau mit einer gesetzlich normierte Fördersumme von 68,4 Millionen Euro durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.

Sind für die laufenden Instandhaltungen des Neubaus feste Mittel vorgesehen?

Ja, wir werden künftig vier Prozent unseres Umsatzes in die laufende Instandhaltung des Neubaus investieren. So sichern und erhalten wir die bauliche Substanz und die Qualität des Hauses auf lange Sicht.

end faq

Klinikneubau: Beschluss, Baubeginn und Fertigstellung

Wie ist der aktuelle Baustand des HSK-Neubaus?

Das Neubauprojekt der Helios HSK schreitet planmäßig voran. Derzeit sind die Rohbauarbeiten voll im Gange, so dass im Jahr 2017 der Neubau aus dem Boden wachsen wird. Drei der dafür benötigten sieben Kräne stehen bereits. Über diese Kräne werden die Schalen für die Wände und Decken aufgestellt und der Beton eingegossen. Die allererste Wand wurde am 22. März 2017 gegossen. Parallel hierzu haben wir die Ausschreibung für den Innenausbau, also für die Gewerke Innenwände, Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro gestartet. Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger von Wiesbaden und der Region zu unseren Baustellenführungen ein, die in Kürze regelmäßig stattfinden werden. Die Termine geben wir rechtzeitig öffentlich bekannt. Bei den Baustellenführungen wird es in jedem Fall viel zu sehen geben, denn der Rohbau mit seinen vier Abschnitten wird nach und nach entstehen. Dadurch kann man auf ein und derselben Baustelle fortlaufend vier unterschiedliche Phasen des Baufortschritts gleichzeitig betrachten. Das wird also hochinteressant. Über unsere Neubau-Website können Interessierte das Baugeschehen live miterleben. Einfach unter www.neue-helios-hsk.de vorbei schauen!

Was gab den Anlass für den Klinikneubau?

Helios finanziert den Klinikneubau hauptsächlich aus eigenen Mitteln. Ein neues Gebäude hat gegenüber einer Sanierungslösung eindeutige Vorteile. Damit wird auch dem Beschluss der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung vom 16. Juni 2011 Rechnung getragen, in dem neben dem Neubau der Dr. Horst-Schmidt-Kliniken auch die finanzielle Konsolidierung verankert worden ist. Der Klinikneubau wird als wichtiger Meilenstein gesehen, um Wiesbaden als Gesundheits-Standort zu stärken.

Wann soll das Bauvorhaben vollendet sein?

Die Gesamtbaugenehmigung liegt seit Ende September 2016 vor. Geplant ist eine Inbetriebnahme im Jahr 2020.

Kann das neue Klinikum in Zukunft – sofern Bedarf besteht – auch noch baulich erweitert werden?

Erweiterungsflächen sind auf der rechten Seite der Klinik bereits im Liegenschaftsplan vorgesehen.

end faq

Landschaftsplanung

Welche Entspannungs- und Rückzugsmöglichkeiten bietet die neue Helios HSK ihren Patienten und Besuchern?

Eine eigene große Garten- und Parklandschaft wird zur neuen Helios HSK gehören. Dazu werden neue Grünflächen rund um den Klinikneubau geschaffen. Die Hanglage eröffnet hier eine einmalige Möglichkeit: Das Gartengeschoss, das an der Frontseite unterirdisch beginnt, läuft auf der Rückseite der Klinik ebenerdig aus und bietet einen geschützten Patientenbereich. Das ermöglicht eine einfache und bequeme Nutzung der Grünanlagen jederzeit für die Patientinnen und Patienten aus der onkologischen Tagesklinik und der Palliativstation.

end faq

Baustellenplanung

Wie aus dem Ortsbeirat Schierstein Anfang 2017 zu hören ist, nutzen die Lkws, die zur HSK-Neubau-Baustelle fahren, zunehmend die Freudenbergstraße statt die Stegerwaldstraße. Das bedeutet eine zusätzliche Lärmbelastung für die Anwohner des Veilchenwegs und der Freudenbergstraße. Was tun Sie dagegen?

Unser Ziel ist es, dass die Anwohner so wenig wie möglich von den Baumaßnahmen beeinträchtigt werden. Daher haben wir dem Rohbau-Unternehmer eine Route empfohlen, die durch so wenige Wohngebiete wie möglich führt. Zudem gibt es feste Anlieferzeiten, die vertraglich geregelt sind, an die wir uns strikt halten und deren Einhaltung wir auch unseren beauftragten Unternehmen abfordern. Ebenfalls werden natürlich hinsichtlich des Lärmaufkommens sämtliche Vorgaben und Regelungen, die den Schallschutz in Wohngebieten und Ähnliches betreffen, vollständig eingehalten. Die entsprechende Überwachung wird von uns gewährleistet und erfolgt regelmäßig. Und dennoch bringt der Neubau der Helios HSK als derzeit größtes Bauprojekt der Stadt leider während der Bauzeit einen für eine solche Baustelle normalen Baustellenverkehr mit sich. Natürlich ist es unser Ziel, die damit verbundenen Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Daher stehen wir in Kontakt mit den Anwohnern und sind bei Fragen und Wünschen stets ansprechbar. Überall dort, wo es möglich ist, nehmen wir Anregungen für unsere aktuelle Baustellenplanung auf, entwickeln Lösungen und schaffen Abhilfe. Nach den Osterferien werden wir zur dritten Baustellensprechstunde einladen und mit regelmäßigen Führungen über die Großbaustelle starten. Diese Angebote sind sehr gute Gelegenheiten, um sich persönlich auszutauschen und Fragen und Meinungen aktiv einzubringen. Wir informieren alle Interessierten gerne über die Abläufe und nächsten Baufortschritte informieren.

Während der Erdarbeiten haben sich die Lkw-Fahrer wohl zumeist an die Route über die Stegerwaldstraße gehalten. Was hat sich jetzt im März 2017 geändert?

Selbstverständlich achten wir bei allen Andienungen auf eine optimale und belastungsminimierende Verkehrsführung. So wurde der Erdaushub hauptsächlich in Deponien gefahren, die über die Autobahn A 66 zu erreichen waren. Jetzt sind wir in der Rohbauphase, und es wird dafür Beton von den regionalen Anbietern Dyckerhoff und Heidelberger angefahren. Bei diesen Anfahrten stehen wir vor der zusätzlichen Herausforderung, dass der Beton in der Trommel nicht länger als eineinhalb Stunden verwendbar ist. Dem muss in bestimmten Fällen auch bei der Wegeführung Rechnung getragen werden. Als Auftraggeber können wir zudem den anliefernden Unternehmen keine verpflichtenden Vorgaben zur Wegeführung machen. Diese nutzen das vorhandene öffentliche Straßennetz. Selbstverständlich berücksichtigen die Anlieferer dabei sämtliche Regelungen der Straßenverkehrsordnung und alle anderen gesetzlichen Vorgaben. Natürlich sind wir in allen Fällen darauf bedacht, Belastungen in den umliegenden Wohngebieten so weit als möglich zu vermeiden. Soweit dies möglich und logistisch sinnvoll ist empfehlen wir unseren Anlieferern diejenigen Andienungsrouten, welche die Belastung für das Umfeld bestmöglich minimieren.

Wie ist der aktuelle Stand in den Verhandlungen mit der Stadt und dem Parkplatzbetreiber bezüglich der geplanten Zufahrt über die Ludwig-Erhard-Straße und wann ist mit einem Ergebnis zu rechnen?

Gemeinsam haben wir uns mit dem Umweltamt, dem Stadtplanungsamt und der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden über die Zufahrt Ludwig-Erhard-Straße geeinigt. Die vereinbarte, angepasste Planung für unsere künftige Zufahrt zur Notaufnahme ist bereits bei den zuständigen Stellen eingereicht. Diese Notaufnahmezufahrt wird dann ebenfalls als Baustellenzufahrt genutzt, genau so, wie wir es von Anfang an geplant und den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt hatten. Für unsere Nachbarn und die Anwohner bedeutet dies, dass die Zufahrt über den Veilchenweg kaum benötigt wird.

Aktuell haben wir daher parallel erneut die Ausschreibung für die dafür erforderliche Straßenbauarbeit angestoßen, so dass wir im Juli 2017 den Auftrag an den Straßenbauer vergeben können. Wenn alles planmäßig läuft und die Genehmigung der Bauaufsichtsbehörde bis Juli 2017 vorliegt, gehen wir derzeit davon aus, dass diese neue Baustellenzufahrt im Herbst 2017 fertig ist. Mit dem Parkplatzbetreiber stehen wir nach wie vor in Verhandlungen.

Wie genau wird diese Zufahrt über die Ludwig-Erhard-Straße dann verlaufen und wird dafür eine Änderung des Bebauungsplans notwendig sein?

Die Zufahrt wird entlang des bestehenden Parkplatzes verlaufen. Eine Änderung des B-Plans bedarf es nicht, da wir für den Eingriff in einen schmalen Streifen der gesamten Pflanzfläche bereits Zustimmung vom Umweltamt signalisiert bekommen haben.

Warum wurde bereits mit Baumfällarbeiten entlang der geplanten Zufahrt begonnen?

Umweltschutz hat bei dem Neubauprojekt hohe Priorität. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir von Anfang an eng mit dem Umweltamt zusammengearbeitet und umweltverträgliche Lösungen entwickelt. Die Bäume, die sich an der Ludwig-Erhard-Straße befinden, sind eine der wenigen Pflanzen, die im Zuge der Baumaßnahmen weichen müssen. Alle Arbeiten wurden in Abstimmung mit Umweltamt, Baumgutachtern und allen sonstigen relevanten Stellen durchgeführt: So hat das Umweltamt nach der erzielten Einigung mit den Ämtern zur Zufahrt über die Ludwig-Erhard-Straße um einen rechtzeitigen Fäll- und Rodungsantrag gebeten, um die Brutzeit ab Anfang März zu beachten. Dem haben wir selbstverständlich Rechnung getragen. Die Arbeiten wurden dann genehmigt und konnten so rechtzeitig vor der Brutzeit abgeschlossen werden. Der Zeitplan für den Bau der Straße hat dadurch keine Verzögerung erhalten. Alle genehmigten gefällten Bäume werden an einer anderen Stelle in den Grünanlagen innerhalb des Krankenhausgeländes wieder gepflanzt. Auch der Bestand auf dem Baufeld wird kontinuierlich gepflegt und vor Beschädigungen geschützt. Wenn der HSK-Neubau im Jahr 2020 fertiggestellt ist, werden wir auf dem Gelände mehr Bäume und Pflanzen haben als zuvor.

Wann findet der nächste Runde Tisch zum Thema „Veilchenweg“ statt?

Das primäre Ziel des Runden Tisches, eine einvernehmliche Einigung über die Zufahrt zu finden, konnte unter Beteiligung aller Teilnehmer des Runden Tisches erreicht werden. Als Krankenhaus sind wir nur ein Teil des Runden Tisches, der auf Einladung der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden tagt. Im Laufe der Gespräche mit den städtischen Ämtern konnten wir uns rasch auf eine Lösung einigen. Das Ziel des Runden Tisches ist damit erreicht und wir werden das Ergebnis bei der zweiten Sitzung am 09. Mai 2017 gemeinsam mit den Ortsbeiräten vorstellen.

Wie wird die Baustellenzufahrt geregelt?

Bereits Anfang Oktober 2016 haben sich die Geschäftsführung der Helios HSK und Vertreter des Dotzheimer und Schiersteiner Ortsbeirates sowie der Siedlergemeinschaft zu einem Runden Tisch getroffen, um den Baustellenverkehr zu besprechen. Um die Anwohner des Unteren Veilchenweges zu entlasten, soll auch über alternative Zufahrtswege zur Baustelle nachgedacht werden.

Wo kann man sich über die Baustelle erkundigen?

Die Helios HSK bieten regelmäßige Baustellen-Sprechstunden für die Anwohnerschaft an. Auch über eine Baustellen-Hotline (Telefon 0611 433999) können Fragen gestellt oder Hinweise gegeben werden.

Aus welchem Grund läuft der Baustellenverkehr zurzeit über den Veilchenweg und nicht über die Ludwig-Erhard-Straße?

Für eine Baustellenzufahrt über die Ludwig-Erhard-Straße müsste ein Teil des Parkplatzes wegfallen, der jedoch bis zum Jahr 2029 verpachtet ist. Die Gespräche mit dem Betreiber laufen derzeit.

Wie sehen die Parkplatzmöglichkeiten während und nach der Bauzeit aus?

Es können nach wie vor alle Parkplätze genutzt werden, die direkt bis an das Baufeld angrenzen. Die Parkplätze bleiben an der heutigen Stelle, wobei es in Zukunft möglich sein wird, Patientinnen und Patienten über eine eigene Zufahrt direkt bis an die Klinik zu bringen.

Wird es Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr geben?

Momentan sind keine Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr bekannt.

end faq

Architektur

Welche Struktur hat der Neubau und welche Vorteile ergeben sich dadurch gegenüber den alten HSK?

Die wesentliche Neuerung der neuen Helios HSK ist ihre Bündelung wichtiger medizinischer Aufgaben. Das bedeutet: kurze Wege und kürzere Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten. Beispiel: Im Altbau befinden sich die Operationsbereiche an vier verschiedenen Stellen. Künftig wird es nur noch einen einzigen OP-Bereich geben mit insgesamt 22 Operationssälen. In direkte Nähe befinden sich im Klinikneubau die Intensivstationen für Erwachsene, Kinder und Frühgeborene.

Wie groß sind die Flächen des Klinikneubaus?

Knapp 96.000 Quadratmeter – das ist die Gesamtfläche der neuen Helios HSK. Dieses Volumen entspricht etwa 630 Einfamilienhäusern oder 14 Fußballfeldern.

Wie viele Geschosse wird der Klinikneubau haben?

Über sieben Geschosse werden sich die hochmodernen Funktions- und Bettenstationen, Notaufnahmen und Ambulanzen für die Patientenversorgung erstrecken. Die ersten zwei Ebenen reichen über das gesamte Baufeld. Die Bettenhäuser – vier dreistöckige Gebäudeteile – setzen direkt auf den ersten zwei Ebenen quer hintereinander auf. Funktionsräume wie Umkleidekabinen, die Zentralsterilisation sowie verschiedene Werkstätten befinden sich unter dem Gartengeschoss an der Frontseite des Klinikneubaus. Technikflächen für Lüftungs-, Heizungs- und Elektroanlagen werden im Klinikneubau ebenfalls im Gartengeschoss untergebracht sein.

Was zeichnet das Architekturkonzept aus?

Ein Höchstmaß an Modernität, Funktionalität und ein erweitertes Leistungsspektrum zeichnen das zukunftsweisende Klinikkonzept aus. Der Entwurf der Helios Bau- und Projektsteuerung mit dem Düsseldorfer Architekturbüro HDRTMK erfüllt alle Voraussetzungen, die heute an eine Klinik der Maximalversorgung gestellt werden. Mehr noch. Mit der neuen Helios HSK entsteht eine der modernsten und funktionalsten Kliniken in Hessen – mit eigenem Helikopter-Landeplatz auf dem Dach. Die fachliche Bündelung und Zuordnung der medizinischen Versorgung schafft spürbaren Mehrwert. In der Praxis heißt das für Patientinnen und Patienten: kurze Wege und geringe Wartezeiten in der neuen Helios HSK. Ein attraktiver Eingangsbereich mit einer Cafeteria, Terrasse und Geschäften sorgt zusätzlich für eine angenehme und entspannende Atmosphäre. Direkt an das neue Klinikgebäude angrenzende Grünflächen unterstützen die Regenerationszeit.

Energieeffizienz und Ressourcenschonung gehören heute zu den Standards bei einem Neubau. Inwieweit berücksichtigt das auch der Klinikneubau?

Die neue Helios HSK wird ein „Green Hospital“ sein, ein Standard, der übrigens heute grundsätzlich für alle Kliniken bei Helios gilt.

end faq

Die neue Helios HSK

Bleibt das Angebot in der medizinischen Versorgung gleich oder wird sich das Leistungsspektrum erweitern?

Die neue Helios HSK wird in jedem Fall ihr medizinisches Leistungsspektrum erweitern und an den Erfordernissen und dem Bedarf der Zukunft ausrichten. So wird es zum Beispiel Erweiterungen in der Kinder-und Jugendmedizin, in der Kardiologie sowie der Neuro-, Intensiv- und Gefäßmedizin geben.

Wird die medizinische Leistung in der neuen modernen Klinik teurer sein: Muss der Patient künftig mehr für eine Behandlung zahlen?

Alle notwendigen Leistungen werden – bei entsprechender Indikation des einweisenden Arztes – von den Krankenkassen auf gesetzlicher Grundlage übernommen. Dies gilt für alle Untersuchungen, Operationen und Behandlungen während der Dauer des Aufenthaltes und bei der Nachversorgung. Natürlich werden auch die Kosten für die Verpflegung und für die Logis von den Kassen bezahlt. Daher entstehen den Patienten durch den Neubau keine zusätzlichen Kosten.
Die gesetzlichen Regelungen zum Krankenhausaufenthalt und die Pflichtleistungen der Versicherungen sind im 5. Sozialgesetzbuch normiert und nachzulesen.

Wie viele Betten und Bettenstationen wird es geben?

Mit dem Neubau steigt die Zahl der Gesamtbetten um fast zehn Prozent von derzeit 856 Betten auf 927 Betten zuzüglich 30 Plätzen in der Onkologischen Tagesklinik. 24 Bettenstationen wird es geben. Weitere 100 Betten gibt es im Gebäude der Psychiatrie, das erhalten bleibt. Die beiden Stationen der Intensivmedizin verfügen über 72 Betten.

Wie wird die personelle Ausstattung im größeren Klinikneubau sein?

Der Bedarf an Pflegefachkräften wird weiter wachsen. Werden die demographische Entwicklung und die Trends in der Häufigkeit bestimmter Erkrankungen sowie das ambulante Potenzial berücksichtigt, so ist aktuellen Prognosen wie dem Krankenhaus-Rating-Report 2016 (Prof. Dr. Boris Augurzky u. a.) zufolge von einer Zunahme der Zahl der Fälle von 18 Prozent bis 2030 auszugehen. Die Helios HSK setzt – nachdem im Zuge der Teilprivatisierung zunächst Personal abgebaut werden musste – aktiv auf Maßnahmen der Personalwerbung, um kurz-, mittel- und langfristig mehr Pflegekräfte auf dem Arbeitsmarkt zu gewinnen. Auch Aktivitäten in der Prozess- und Systemoptimierung hilft dabei, das Personal optimal einzusetzen.

Wo wird die Notaufnahme im Klinikgebäude sein und wie wird sie organisiert werden, um lange Wartezeiten zu vermeiden?

Neu ist, dass alle Ambulanzen im Erdgeschoss untergebracht sein werden. Die bisherige Trennung der Ambulanzen nach Fachrichtungen wird damit zugunsten mehrerer Ambulanzzentren für miteinander verwandte Fachbereiche aufgehoben. Das hat den Vorteil, dass aufgrund der kürzeren Wege und optimalen Planbarkeit auch kürzere Wartezeiten entstehen. Auch CRT und MRT liegen direkt neben der Notaufnahme, was ein erheblicher Vorteil bei Schlaganfallpatienten ist.

Um ein anschauliches Beispiel zu nennen: Künftig wird die Kopfambulanz der zentrale Anlaufpunkt für alle Patientinnen und Patienten mit Beschwerden an Augen, Hals, Nase, Ohren oder einer neurologischen Erkrankung sein. An ein und demselben Ort werden so alle Beschwerden im Kopf- und Halsbereich aufgenommen und diagnostiziert.

Die Notaufnahmen für Kinder werden sich auf der rechten Gebäudeseite (Richtung Veilchenweg) befinden; die Notaufnahmen für Erwachsene sowie die Liegendanfahrt werden auf der linken Gebäudeseite sein (Richtung Parkplatz und Ludwig-Erhard-Straße).

Inwieweit berücksichtigt der Klinikneubau auch die moderne Entwicklung in der Luftrettung?

Vom Helikopter-Landeplatz aus kommen Patientinnen und Patienten auf dem schnellsten Weg in die Notaufnahme der neuen Helios HSK. Die Rettungshubschrauber landen direkt auf dem Dach. Der Intensiv-Rettungshubschrauber „Christoph 77“ wird dabei am häufigsten die Klinik anfliegen.

Wird es im Eingangsbereich wieder Geschäfte und eine Cafeteria geben?

In jedem Fall! Für Entspannungsmöglichkeiten hat der Klinikneubau reichlich Platz vorgesehen: Zum Verweilen laden Geschäfte und eine Cafeteria mit Außenterrasse ein. Ein Vortragssaal mit rund 300 Plätzen ist im Erdgeschoss auch fest eingeplant.

Wie wird die medizinische Versorgung aussehen? Wie viele Operationssäle und Intensivstationen sind vorgesehen?

Die neue Helios HSK bietet insgesamt 22 hoch moderne OP-Säle, sechs Kreißsäle, ein Sectio-OP für Notkaiserschnitte und mehrere Herzkatheter-Messplätze. Alle Operationssäle und Intensivstationen werden sich im ersten Obergeschoss befinden.

Kurze Laufwege garantiert die Anordnung der Räumlichkeiten: OP-Räume und die Überwachungs- und Intensivstationen für Erwachsene, Kinder und Frühgeborene befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander.

Wo werden die Bettenstationen sein?

Die vier Bettenhäuser (A, B, C, D) befinden sich direkt über den ersten zwei Ebenen. Sie sind ebenso wie die Ambulanzen fachlich gebündelt und zugeordnet. Der Vorteil gegenüber dem Altbau: Die Bettenstationen bekommen mehr Licht.

Im Einzelnen: Im Bettenhaus A, das über der Erwachsenen-Notaufnahme (EG) und den Intensivstationen (1. OG) liegt, befinden sich die Pflegestation und die Stroke-Unit, also die Schlaganfall-Spezialstation. Über der Kindernotaufnahme (EG) und den Kreißsälen (1. OG) liegt das Bettenhaus D mit den Stationen der Kinderklinik und den Wochenstationen.

Welche Ausstattung werden die Zimmer haben?

Die neuen Bettenzimmer sind freundlich gestaltet – mit Blick über Wiesbaden. Die Gesamtgestaltung der neuen Helios HSK wird den Heilungsprozess unterstützen. Form, Material und Farbe werden nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgewählt.
Die Kommunikationstechnik ist auf dem neuesten Stand.

Wie wird die neue Patientenküche aussehen?

Im Zentrum steht eine qualitativ hochwertige, ausgewogene, gesunde und somit optimale Ernährung für die Patienten. Ziel der Klinikgastronomie ist es, spezielle Kostformen und eine individuelle Ernährung zu gewährleisten, die auf die Anforderungen jedes einzelnen Patienten zugeschnitten ist. Bei Bedarf steht eine Ernährungsberatung zur Seite. So lernen Patienten, wie sie sich gesund ernähren.

 Sind für die Klinik anfliegende Rettungshubschrauber feste Anflugrouten vorgesehen?

Ja, es sind grundsätzlich festgelegte Anflugkorridore vorgesehen. Die genaue Anflugroute eines Hubschraubers zum neuen Dachlandeplatz hängt jedoch von den zum Anflugzeitpunkt gegebenen äußeren Bedingungen, insbesondere den Windbedingungen ab. Daher ist die Festlegung einer möglichen Anflugroute im Vorfeld nicht exakt planbar. Luftrettung ist in bestimmten medizinischen Notfällen unvermeidlich. Klar ist: Rettungshubschraubereinsätze werden nur in akuten Notversorgungsfällen geflogen. Nur Patienten die dringendster medizinischer Versorgung bedürfen werden per Rettungshubschrauber transportiert. Oft handelt es sich dabei um Fälle, bei denen jede Minute lebensrettend sein kann.
Dabei lässt sich Lärm nicht immer vermeiden. Das Vorhandensein eines Landeplatzes für Rettungshubschrauber am Standort der neuen Helios HSK in Wiesbaden ist jedoch ein wichtiger Bestandteil für die bestmögliche Notfallversorgung der Menschen in Wiesbaden und der gesamten Region.

end faq