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Die neue Helios HSK

Bleibt das Angebot in der medizinischen Versorgung gleich oder wird sich das Leistungsspektrum erweitern?

Die neue Helios HSK wird in jedem Fall ihr medizinisches Leistungsspektrum erweitern und an den Erfordernissen und dem Bedarf der Zukunft ausrichten. So wird es zum Beispiel Erweiterungen in der Kinder-und Jugendmedizin, in der Kardiologie sowie der Neuro-, Intensiv- und Gefäßmedizin geben.

Wird die medizinische Leistung in der neuen modernen Klinik teurer sein: Muss der Patient künftig mehr für eine Behandlung zahlen?

Alle notwendigen Leistungen werden – bei entsprechender Indikation des einweisenden Arztes – von den Krankenkassen auf gesetzlicher Grundlage übernommen. Dies gilt für alle Untersuchungen, Operationen und Behandlungen während der Dauer des Aufenthaltes und bei der Nachversorgung. Natürlich werden auch die Kosten für die Verpflegung und für die Logis von den Kassen bezahlt. Daher entstehen den Patienten durch den Neubau keine zusätzlichen Kosten.
Die gesetzlichen Regelungen zum Krankenhausaufenthalt und die Pflichtleistungen der Versicherungen sind im 5. Sozialgesetzbuch normiert und nachzulesen.

Wie viele Betten und Bettenstationen wird es geben?

Mit dem Neubau steigt die Zahl der Gesamtbetten um fast zehn Prozent von derzeit 856 Betten auf 927 Betten zuzüglich 30 Plätzen in der Onkologischen Tagesklinik. 24 Bettenstationen wird es geben. Weitere 100 Betten gibt es im Gebäude der Psychiatrie, das erhalten bleibt. Die beiden Stationen der Intensivmedizin verfügen über 72 Betten.

Wie wird die personelle Ausstattung im größeren Klinikneubau sein?

Der Bedarf an Pflegefachkräften wird weiter wachsen. Werden die demographische Entwicklung und die Trends in der Häufigkeit bestimmter Erkrankungen sowie das ambulante Potenzial berücksichtigt, so ist aktuellen Prognosen wie dem Krankenhaus-Rating-Report 2016 (Prof. Dr. Boris Augurzky u. a.) zufolge von einer Zunahme der Zahl der Fälle von 18 Prozent bis 2030 auszugehen. Die Helios HSK setzt – nachdem im Zuge der Teilprivatisierung zunächst Personal abgebaut werden musste – aktiv auf Maßnahmen der Personalwerbung, um kurz-, mittel- und langfristig mehr Pflegekräfte auf dem Arbeitsmarkt zu gewinnen. Auch Aktivitäten in der Prozess- und Systemoptimierung hilft dabei, das Personal optimal einzusetzen.

Wo wird die Notaufnahme im Klinikgebäude sein und wie wird sie organisiert werden, um lange Wartezeiten zu vermeiden?

Neu ist, dass alle Ambulanzen im Erdgeschoss untergebracht sein werden. Die bisherige Trennung der Ambulanzen nach Fachrichtungen wird damit zugunsten mehrerer Ambulanzzentren für miteinander verwandte Fachbereiche aufgehoben. Das hat den Vorteil, dass aufgrund der kürzeren Wege und optimalen Planbarkeit auch kürzere Wartezeiten entstehen. Auch CRT und MRT liegen direkt neben der Notaufnahme, was ein erheblicher Vorteil bei Schlaganfallpatienten ist.

Um ein anschauliches Beispiel zu nennen: Künftig wird die Kopfambulanz der zentrale Anlaufpunkt für alle Patientinnen und Patienten mit Beschwerden an Augen, Hals, Nase, Ohren oder einer neurologischen Erkrankung sein. An ein und demselben Ort werden so alle Beschwerden im Kopf- und Halsbereich aufgenommen und diagnostiziert.

Die Notaufnahmen für Kinder werden sich auf der rechten Gebäudeseite (Richtung Veilchenweg) befinden; die Notaufnahmen für Erwachsene sowie die Liegendanfahrt werden auf der linken Gebäudeseite sein (Richtung Parkplatz und Ludwig-Erhard-Straße).

Inwieweit berücksichtigt der Klinikneubau auch die moderne Entwicklung in der Luftrettung?

Vom Helikopter-Landeplatz aus kommen Patientinnen und Patienten auf dem schnellsten Weg in die Notaufnahme der neuen Helios HSK. Die Rettungshubschrauber landen direkt auf dem Dach. Der Intensiv-Rettungshubschrauber „Christoph 77“ wird dabei am häufigsten die Klinik anfliegen.

Wird es im Eingangsbereich wieder Geschäfte und eine Cafeteria geben?

In jedem Fall! Für Entspannungsmöglichkeiten hat der Klinikneubau reichlich Platz vorgesehen: Zum Verweilen laden Geschäfte und eine Cafeteria mit Außenterrasse ein. Ein Vortragssaal mit rund 300 Plätzen ist im Erdgeschoss auch fest eingeplant.

Wie wird die medizinische Versorgung aussehen? Wie viele Operationssäle und Intensivstationen sind vorgesehen?

Die neue Helios HSK bietet insgesamt 22 hoch moderne OP-Säle, sechs Kreißsäle, ein Sectio-OP für Notkaiserschnitte und mehrere Herzkatheter-Messplätze. Alle Operationssäle und Intensivstationen werden sich im ersten Obergeschoss befinden.

Kurze Laufwege garantiert die Anordnung der Räumlichkeiten: OP-Räume und die Überwachungs- und Intensivstationen für Erwachsene, Kinder und Frühgeborene befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander.

Wo werden die Bettenstationen sein?

Die vier Bettenhäuser (A, B, C, D) befinden sich direkt über den ersten zwei Ebenen. Sie sind ebenso wie die Ambulanzen fachlich gebündelt und zugeordnet. Der Vorteil gegenüber dem Altbau: Die Bettenstationen bekommen mehr Licht.

Im Einzelnen: Im Bettenhaus A, das über der Erwachsenen-Notaufnahme (EG) und den Intensivstationen (1. OG) liegt, befinden sich die Pflegestation und die Stroke-Unit, also die Schlaganfall-Spezialstation. Über der Kindernotaufnahme (EG) und den Kreißsälen (1. OG) liegt das Bettenhaus D mit den Stationen der Kinderklinik und den Wochenstationen.

Welche Ausstattung werden die Zimmer haben?

Die neuen Bettenzimmer sind freundlich gestaltet – mit Blick über Wiesbaden. Die Gesamtgestaltung der neuen Helios HSK wird den Heilungsprozess unterstützen. Form, Material und Farbe werden nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgewählt.
Die Kommunikationstechnik ist auf dem neuesten Stand.

Wie wird die neue Patientenküche aussehen?

Im Zentrum steht eine qualitativ hochwertige, ausgewogene, gesunde und somit optimale Ernährung für die Patienten. Ziel der Klinikgastronomie ist es, spezielle Kostformen und eine individuelle Ernährung zu gewährleisten, die auf die Anforderungen jedes einzelnen Patienten zugeschnitten ist. Bei Bedarf steht eine Ernährungsberatung zur Seite. So lernen Patienten, wie sie sich gesund ernähren.

 Sind für die Klinik anfliegende Rettungshubschrauber feste Anflugrouten vorgesehen?

Ja, es sind grundsätzlich festgelegte Anflugkorridore vorgesehen. Die genaue Anflugroute eines Hubschraubers zum neuen Dachlandeplatz hängt jedoch von den zum Anflugzeitpunkt gegebenen äußeren Bedingungen, insbesondere den Windbedingungen ab. Daher ist die Festlegung einer möglichen Anflugroute im Vorfeld nicht exakt planbar. Luftrettung ist in bestimmten medizinischen Notfällen unvermeidlich. Klar ist: Rettungshubschraubereinsätze werden nur in akuten Notversorgungsfällen geflogen. Nur Patienten die dringendster medizinischer Versorgung bedürfen werden per Rettungshubschrauber transportiert. Oft handelt es sich dabei um Fälle, bei denen jede Minute lebensrettend sein kann.
Dabei lässt sich Lärm nicht immer vermeiden. Das Vorhandensein eines Landeplatzes für Rettungshubschrauber am Standort der neuen Helios HSK in Wiesbaden ist jedoch ein wichtiger Bestandteil für die bestmögliche Notfallversorgung der Menschen in Wiesbaden und der gesamten Region.

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