header service

Presse

Pressemeldung - 02.10.2019

Helios Kliniken Wiesbaden mit zehn Fachkliniken von FOCUS Gesundheit ausgezeichnet

Helios HSK gehört zu den TOP nationalen und regionalen Krankenhäusern

Beim diesjährigen FOCUS Ranking wurden insgesamt zehn Fachkliniken der Helios Kliniken in Wiesbaden als beste Kliniken Deutschlands ausgezeichnet. Im Rahmen des jährlichen Rankings unterziehen sich Krankenhäuser und deren Fachabteilungen einem umfangreichen Bewertungsverfahren mit verschiedenen Parametern. In das Verfahren fließen die Beurteilung der Klinik durch niedergelassene Mediziner, die Einschätzung von Patienten sowie Kriterien wie die Qualifikation des Personals, die Behandlungsqualität, die Höhe der Fallzahlen, die Sicherheit und Zufriedenheit der Patienten sowie die Hygiene ein.

 

Zu den Besten auf ihrem Gebiet zählen acht Fachkliniken der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken und zwei Fachabteilungen der DKD Helios Klinik Wiesbaden:

Die ausgezeichneten Fachkliniken der Helios HSK:

  • Brustkrebs: Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie
  • Risikogeburten: Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin
  • Leukämien: Klinik für Innere Medizin III: Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
  • Gefäßchirurgie: Klinik für Gefäßmedizin
  • Lungenkrebs: Klinik für Thoraxchirurgie
  • Kardiologie: Klinik für Innere Medizin
  • Prostatakrebs: Klinik für Urologie und Kinderurologie
  • Hautkrankheiten: Klinik für Dermatologie, Allergologie und Hautkrebszentrum

Aufgrund der großen Zahl ausgezeichneter Fachkliniken errang die Helios HSK deutschlandweit Platz 58 unter den TOP 100 Krankenhäusern. In Hessen belegt sie Platz 6 von 37 ausgezeichneten Kliniken und darf das Siegel „TOP Nationales Krankenhaus 2020“ und „TOP Regionales Krankenhaus 2020“ führen. Damit ist die Helios HSK die am besten platzierte Klinik in Wiesbaden. Die DKD Helios Klinik führt ebenfalls das Siegel „TOP Regionales Krankenhaus 2020 Hessen“ und belegt Platz 23 in Hessen.

In der FOCUS-Klinikliste 2020 sind die TOP-Krankenhäuser und TOP-Fachkliniken in Deutschland aufgeführt. Für die Erstellung des Rankings befragt FOCUS niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie Chefärzte der relevanten Fachkliniken. So finden die Rechercheure nicht nur heraus, wohin die Mediziner ihre Patienten überweisen, es entsteht auch ein Pool aus 1.170 empfehlenswerten Krankenhäusern und ihren insgesamt 5.500 Fachabteilungen. Diese Häuser werden dann nach verschiedenen Kriterien weiter geprüft.

Diese Prüfung umfasst Fallzahlen, Behandlungserfolg bei OPs, Komplikationsquoten, technische Ausstattung, Anzahl betreuender Ärzte, Qualifikation der Pfleger, Beteiligung an Qualitätsinitiativen sowie Patientenzufriedenheit und Hygienestandards. Für diesen jährlichen umfangreichen Qualitätsvergleich der Krankenhäuser und Fachkliniken beauftragt FOCUS seit über 20 Jahren das unabhängige Recherche-Institut MINQ.

Pressemeldung - 04.09.2019

ESWE Verkehr startet autonomes Fahren an den Helios HSK

 

In einer gemeinsamen Grundsatzvereinbarung (Letter of Intent) haben ESWE Verkehr und die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken einen Probe- und Dauerbetrieb für autonomes Fahren auf dem Klinikgelände auf dem Freudenberg vereinbart. „Damit ist Wiesbaden die erste Stadt im Rhein-Main-Gebiet, die einen Dauerbetrieb mit autonomen Fahrzeugen ermöglichen will“, sagt ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Prof. Hermann Zemlin.

 

Auch für den Partner, die Helios HSK, bietet die Lösung nur Vorteile. „Die neue HSK steht für Modernität und Innovation, das gilt für die Medizin, für die Pflege und unsere Serviceangebote. Und dazu gehören auch attraktive mobile Konzepte“, sagt Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek.

Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr: „Wiesbaden will in der Mobilität eine Führungsrolle einnehmen. Daher brauchen wir Pilotprojekte wie das autonome Fahren an den Helios HSK, um die notwendigen Erfahrungen für Zukunftsverkehre zu sammeln. Die Erkenntnisse aus diesem Praxistest geben uns Aufschlüsse, wie neue Verkehrssysteme im Alltag funktionieren können“. Daher sei das Projekt an den Helios HSK ein guter erster Anfang, so Kowol. 

Im Herbst dieses Jahres soll ein mehrwöchiger Probebetrieb auf dem Klinikgelände mit einem Fahrzeug starten. Der Dauerbetrieb des autonomen Fahrens ist dann ab der zweiten Jahreshälfte 2020 geplant und wird mit der Fertigstellung des Klinikneubaus Ende 2021 die heutige Bushaltestelle mit dem Foyer des Neubaus verbinden. „Damit können wir unseren Besuchern einen zusätzlichen Service anbieten: Wer die Strecke zum Neubau nicht zu Fuß laufen möchte, kann einfach in das autonome Shuttle steigen“, erklärt Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek zum gemeinsamen Projekt mit ESWE Verkehr. „Wir freuen uns sehr, dass das autonome Fahren bei uns realisiert wird“, so Henek.

Das autonome Shuttle wird in der nach dem Umzug beginnenden Abrissphase des jetzigen Klinikbaus von der Bushaltestelle um das Zwerg-Nase-Haus zum dann neuen Haupteingang fahren. 

Sobald der Landschaftspark auf dem dann ehemaligen Klinikgelände gestaltet ist, wird das Shuttle den Park queren und die Bushaltestelle noch direkter mit dem neuen Eingang verbinden. „Das mit Öko-Strom betriebene Shuttle fügt sich daher hervorragend in unser Gestaltungskonzept“, so Henek. Zudem werde die künftig etwas weitere Entfernung von der Bushaltestelle zum künftigen Foyer mit einem modernen umweltfreundlichen Verkehrsmittel überbrückt. 

„Wir gehen damit den Weg konsequent weiter, ESWE Verkehr als modernen Mobilitätsdienstleister weiterzuentwickeln“, so Geschäftsführer Jörg Gerhard. Für ESWE Verkehr sei es essentiell wichtig, neue Technologien und Verkehrssysteme auszuprobieren und auf ihre Praxistauglichkeit zu untersuchen.

Die Vorbereitungen für den Probebetrieb im Herbst 2019 laufen auf Hochtouren – das genaue Startdatum wird noch bekanntgegeben. Geplant ist eine Teststrecke hinter dem heutigen Klinikbau. Startpunkt ist das Bildungszentrum. Die ca. 300 Meter lange Strecke führt bis an den Neubau heran. In der Pilotphase wird es hier für Klinikmitarbeiter und Gäste regelmäßige Fahrten geben, die mit Baustellenführungen und Veranstaltungen kombiniert werden können. Die Pilot-Strecke befindet sich auf dem für den öffentlichen Verkehr geschlossenen Klinikgelände und kann daher genehmigungsfrei realisiert werden. Das Shuttle wird auf einer eigenen virtuellen Fahrbahn geführt. Entsprechend der aktuellen gesetzlichen Vorgaben muss ein autonomes Shuttle von einem sogenannten „Operator“ begleitet werden, der gegebenenfalls über eine Steuereinheit eingreifen kann.

Das Projekt kann ermöglicht werden, weil ESWE Verkehr beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Fördermittel in Höhe von ca. 2,05 Millionen Euro eingeworben hat. Die Mittel sind für autonomes Fahren als auch On-Demand-Verkehre vorgesehen.

In der Grundsatzvereinbarung ist unter anderem festgelegt, dass ESWE Verkehr die Personal- und Ausbildungskosten finanziert sowie die Kosten für Anschaffung und Betrieb des autonomen Fahrzeuges. Die Helios HSK stellen indes die baulich geeignete Fahrstrecke für den Pilot- und Dauerbetrieb zur Verfügung. Ferner stellt die Helios HSK einen Abstellraum bereit und übernimmt die (Öko-)Stromkosten.

 

Pressemeldung - 09.08.2019

Neue ESWE-Linie 49 verbindet Helios HSK mit Hauptbahnhof ab 12. August 2019

 

Das Ende der Sommerferien nutzt ESWE Verkehr dazu, um das Fahrtenangebot deutlich auszuweiten. Das Herzstück der Angebotserweiterung stellt eine neue Bus-Direktverbindung zwischen den Wiesbadener Helios Dr. Horst-Schmidt-Kliniken und dem Hauptbahnhof dar, die künftig von der neuen ESWE-Linie 49 gefahren wird.


„Mit unserer neuen ESWE-Linie 49 kommen wir dem Wunsch vieler Fahrgäste und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helios HSK nach“, erläutert ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard. Die Fahrten der neuen Direktverbindung zwischen dem Wiesbadener Hauptbahnhof, Bussteig D, und der Helios HSK Haltestelle „Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken“ finden montags bis freitags vorwiegend im Halbstundentakt in der Zeit zwischen ca. 5:30 und ca. 11:15 Uhr sowie zwischen ca. 14:30 und ca. 20:30 Uhr statt. „Der Fahrplan ist weitgehend an die Start- und Endzeiten der Dienstschichten der Krankenhausmitarbeiter angepasst“, erläutert Gerhard. Außerdem verbessert die Linie 49 die Anbindung an die Mobilitätsstation „Kahle Mühle“, wo sich neben der gleichnamigen Haltestelle auch ein großer P+R-Parkplatz sowie eine „meinRad“-Station befindet.

Bürgermeister und Klinikdezernent Dr. Oliver Franz: „Eine gute Erreichbarkeit ist enorm wichtig für die Attraktivität der Helios HSK als Arbeitgeber. Die neue Linie 49 leistet dazu einen Beitrag“. Natürlich sei die neue Buslinie auch aus Sicht der zahlreichen Besucher, die die Klinik ansteuern, ein Gewinn an Komfort“, so Dr. Franz. „Ich hoffe, dass die Linie so gut angenommen wird, dass sie über den zweijährigen Testbetrieb hinaus erhalten bleibt“.

Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr: „Es ist wichtig, dass wir das ÖPNV-Angebot in Wiesbaden konsequent verbessern.“ Vor allem im Berufsverkehr sollten mehr Menschen umsteigen. Das setze eine weitere Qualitätssteigerung voraus, vor allem für Arbeitgeber mit großen Zielverkehren und Standorten mit hohem Fahrgastaufkommen, so Kowol.

Mit knapp 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Helios HSK mit Abstand der größte Arbeitgeber im Gesundheitsbereich in Wiesbaden. Über die Hälfte der HSK-Beschäftigten kommt nicht aus Wiesbaden. Viele Mitarbeiter nutzen den ÖPNV und pendeln in der Regel über den Hauptbahnhof. „Ab Montag können sie erstmals, ohne umzusteigen, direkt zu ihrem Arbeitsplatz weiterfahren“, freut sich Sandra Henek, Klinikgeschäftsführerin der Helios HSK. Innerhalb von 18 Minuten ist man an den Helios HSK. „Mit dem Auto geht das im Stoßverkehr sicher nicht schneller. Ein solch zielgerichteter Ausbau des ÖPNV ist, davon bin ich überzeugt, ein wichtiger Weg, zum Umsteigen zu motivieren“, so Henek.

Die neue Linie 49 fährt in leuchtendem Helios-Grün unter dem Motto „Spitzenmedizin direkt erfahren“ und steht für die medizinische Leistungsfähigkeit der Helios HSK. „Wir sind stolz darauf, dass wir deutschlandweit laut FOCUS-Krankenhausvergleich zu den TOP 100 Krankenhäusern in Deutschland zählen. Sieben unserer Fachabteilungen sind gesondert ausgezeichnet worden. Zehn unserer Mediziner sind auf der aktuellen FOCUS-Ärzteliste zu finden“, sagt Klinikgeschäftsführerin Henek. Ein gutes ÖPNV-Angebot sei ein klarer Wettbewerbsvorteil. „Denn in der Region stehen wir im Wettstreit um die besten Talente“, meint Henek. „Und ich begrüße es daher sehr, dass das Verkehrsdezernat beim Prozess des Mobilitätsleitbilds die Arbeitgeber mit den größten Quell- und Zielverkehren einbindet“.

Neben den Helios HSK-Mitarbeiter profitieren auch Patienten und Besucher von der neuen Direktverbindung. Schätzungsweise über 900.000 Menschen erreichen jährlich die Helios HSK. Davon kommen bislang bereits 1.140 Besucher und Mitarbeiter täglich mit dem Bus, genauer gesagt mit den Linien 23, 24 und 39. Weitere 1.000 Besucher reisen täglich mit dem Pkw an und nutzen die Parkplätze vor den Helios HSK. „Sie alle, Mitarbeiter und Besucher, haben werktags nun eine attraktive weitere Alternative, die Helios HSK zu erreichen“, sagt die Klinikgeschäftsführerin.

Faktenblatt zur Linie 49

  • Die neue Linie 49 fährt ab 12. August 2019 vorwiegend im Halbstundentakt von Montag bis Freitag zwischen Hauptbahnhof und Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken
  • Die neue Linie 49 ist die erste Direktverbindung zwischen Helios HSK und Hauptbahnhof
  • Die Fahrtzeit mit dem Bus beträgt von Hauptbahnhof bis Helios HSK 18 Minuten
  • Die neue Linie 49 fährt zunächst bis Ende 2021 im Testbetrieb
  • Insgesamt fahren dann vier Linien die Helios HSK tagsüber an: 23, 24, 39 und 49 sowie die Nachtbuslinie N12.
  • An den Helios HSK arbeiten rund 2500 Beschäftigte. Die HSK sind einer der größten Arbeitgeber in Wiesbaden
  • Über die Hälfte der Beschäftigten (54 Prozent) kommen nicht aus Wiesbaden: Aus Mainz und Umgebung kommen 13 Prozent, aus dem Rheingau 6 Prozent, aus dem Main-Taunus-Kreis 4 Prozent, aus Frankfurt/Offenbach 3 Prozent, aus Rüsselsheim und Umgebung 2 Prozent.
  • Täglich kommen im Schnitt bisher 1140 Fahrgäste an der Bushaltestelle Helios Dr.-Horst-Schmidt -Kliniken an
  • Rund 1000 Besucher parken täglich auf den Parkplätzen vor den Helios HSK
  • Täglich nutzen 200 bis 900 HSK-Mitarbeiter die Parkplätze und das Parkhaus. Die Ausnutzung ist je nach Tageszeit unterschiedlich
  • Die Helios HSK gehören laut Focus-Krankenhausvergleich zu den TOP 100 Krankenhäusern in Deutschland.
  • Sieben Mediziner der Helios HSK sind auf der FOCUS-Ärzteliste
  • Elf Fachabteilungen sind von FOCUS ausgezeichnet worden

 

Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek (links) bei ihrer Begrüßung zum Richtfest der neuen Helios HSK mit Claudia Holland-Jopp, Referentin der Klinikgeschäftsführung.

Pressemeldung - 15.03.2019

Richtfest - „Mein Herz schlägt für die neue HELIOS HSK“


Am 15. März 2019 feierte die Helios HSK die Fertigstellung des Rohbaus für das neue moderne Klinikum. Rund 250 Gäste kamen zu dem Richtfest, das unter dem Motto „Mein Herz schlägt für die neue Helios HSK“ stand. „Der Neubau der Helios HSK ist eines unserer größten Investitionsprojekte. Im Krankenhausbereich sogar das größte“, sagte Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius. Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek ergänzte: „Der Neubau mit einer Investitionssumme von 268 Millionen Euro ist unser sichtbares Zeichen der Veränderung nach außen.“ Medizinisch gehört die Helios HSK heute schon zu den besten Kliniken Deutschlands. Mit der Fertigstellung im Jahr 2021 wird sie auch baulich eines der modernsten Krankenhäuser Deutschlands sein.

WIESBADEN. Mit einem spannenden und informativen Festakt haben die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) am Freitag mit rund 250 geladenen Gästen das Richtfest ihres Neubaus gefeiert. Das Richtfest stand unter dem Motto „Mein Herz schlägt für die neue Helios HSK“. Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek begründete in ihrer Begrüßung. „Wir wollen für Sie da sein, deshalb bauen wir nicht nur ein neues Haus, sondern verbessern stetig unsere Strukturen und Abläufe und bilden die Expertise unserer Mitarbeiter weiter aus. Der Neubau ist unser sichtbares Zeichen der Veränderung nach außen“, führte sie weiter aus. Die Helios HSK ist mit Eröffnung dann auch baulich eine der modernsten Kliniken Deutschlands. „Unterstützen Sie Ihren Maximalversorger“, rief Henek die Stadtpolitik auf und regte an, in Zukunft an einem Strang zu ziehen. Klinikgeschäftsführerin Henek verwies ferner auf die Leistungen und Qualitätskennzahlen der Helios HSK: „Die Helios HSK ist auf der FOCUS-Krankenhausliste als ‚TOP Nationales Krankenhaus 2019‘ ausgezeichnet worden und liegt im Ranking unter 1.170 geprüften Krankenhäusern auf Platz 57.“ Die hohe und breite medizinische Leistungsfähigkeit betonte vor allem auch der Ärztliche Direktor der Helios HSK, Prof. Dr. Ralf Kiesslich: „25 Fachkliniken arbeiten heute schon zum Wohl des Patienten eng zusammen. Die neue Helios HSK wird diese interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter stärken. Verschiedene Fachrichtungen werden in Zentren zusammenarbeiten. Dabei steht der Patient mit seinen Beschwerden z.B. im Bauchzentrum, Lungenzentrum oder Kopfzentrum im Mittelpunkt und die beteiligten Ärztinnen und Ärzte legen in gemeinsamer Abstimmung die beste Therapie fest.“ Neueste Medizintechniken und Geräte innerhalb des Neubaus werden auch die operative Versorgung der Patienten optimieren. Mit Hybrid-OP, Navigation und Robotik sind Eingriffe schonender, präziser und weniger invasiv. Zusätzlich wird der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der neuen Helios HSK die zeitnahe Versorgung von Schwerverletzten durch die kurzen Wege in die Notaufnahme, in den OP oder die Intensivstationen weiter verbessern. „Ich freue mich auf die neue Helios HSK, denn die moderne Medizin, die wir schon heute leisten, bekommt ein neues Gesicht“, so Prof. Dr. Kiesslich.

Eine Investition von knapp 270 Millionen Euro

Die neue Klinik entsteht in direkter Nachbarschaft zum heutigen Bau auf dem Freudenberg, der im Jahr 1982 eröffnet worden ist. Helios investiert rund 200 Millionen Euro in den Neubau, der im Jahr 2021 bezogen wird. „Der Neubau der Helios HSK ist eines unserer größten Investitionsprojekte. Im Krankenhausbereich sogar das größte“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Fresenius AG, zu der Helios gehört, Stephan Sturm. „Hier entsteht ein Krankenhaus, das allen Ansprüchen an eine zukunftsorientierte Medizin genügt. Mit modernster Technik. Mit kurzen Wegen. Mit hohem Komfort für die Patienten“, so Sturm. Hier zeige sich der Vorteil, dass die HSK Teil eines größeren Konzernverbunds seien. „Denn eine solch bedeutende Investition können wir nur tätigen, weil wir ein großer, wirtschaftlich erfolgreicher Gesundheitskonzern sind. Wir haben die Erfahrung, wie man ein solch umfangreiches Projekt bestmöglich umsetzt. Und wir haben die langfristige Perspektive“, erläuterte Sturm. Das Land Hessen fördert den Klinikneubau mit einer Summe von 68,4 Millionen Euro. „Mit der Fördersumme sind hohe Erwartungen und eine große Verantwortung verbunden“, sagte die Staatssekretärin für Gesundheit im hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Anne Janz. „Uns ist eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Krankenhausversorgung wichtig. Dazu gehört, dass sich Patientinnen und Patientinnen aufgehoben fühlen und sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne mit dem Unternehmen identifizieren. Patientenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit sind die Grundlagen, um sich künftig im Qualitätswettbewerb behaupten zu können“, betonte Janz in ihrem Grußwort. Helios-Regionalgeschäftsführerin Corinna Glenz erklärte den rund 250 Gästen, dass sie sich alle gerade in der künftigen Notaufnahme befinden, „dem Herz des Neubaus“. „Hier wird schon heute interdisziplinär gearbeitet, mit dem Neubau jedoch werden wir wesentlich kürzere Wege haben – für Patienten als auch für unsere Mitarbeiter.“ Direkt anschließend an die Notaufnahme finden sich die Diagnoseeinrichtungen vom MRT (Magnetresonanztomografie) bis hin zum Röntgen. „Auch die Fachambulanzen sind in direkter Nachbarschaft untergebracht, mit hellen und freundlichen Wartebereichen für die Patienten“, beschrieb Glenz einige der künftigen Vorteile. Oberbürgermeister Sven Gerich lobte, dass das neue Haus „um die Patienten herum gebaut“ werde und auch die Abläufe der Mitarbeiter in die Überlegungen einbezogen worden seien. „Hier passt einfach alles zusammen“, so der Oberbürgermeister. „Ich bin mir sicher, dass die positiven Veränderungen und die Potenziale des Neubaus dazu beitragen, dass die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken wieder zur Herzenssache werden.“ Gerich meinte auch, dass eine Kita die Attraktivität der HSK als Arbeitgeber steigern könne: „Die Stadt kann hier einiges tun, um zu schnellen Ergebnissen zu gelangen.“ Auch Bürgermeister und Klinikdezernent Dr. Oliver Franz sprach das Thema Personalgewinnung an. Ein Drittel der Patienten werde an Krankenhäusern der Maximalversorgung versorgt. „Daher müssen und werden wir darauf achten, auch beim Personal an der Spitze zu stehen. Nur durch weiteres Wachstum können wir die von uns angestrebte Spitzenposition im Rhein- Main-Gebiet einnehmen. Die neue Helios HSK bietet dafür eine gute Grundlage“, sagte der Klinikdezernent. Franz unterstrich auch die Bedeutung von bezahlbarem Wohnraum für Pflegekräfte, um die Wettbewerbsbedingungen bei der Personalgewinnung zu verbessern. Hinter dem Gelände der jetzigen HSK entstünden Wohnungen auch für das Krankenhauspersonal. Franz stellte den Gästen auch seine Idee vor, die Stärken der Wiesbadener Gesundheitswirtschaft sichtbarer zu machen und eine Dachmarke „Gesundheitsstadt Wiesbaden“ aufzubauen und zu etablieren.
In einer Gesprächsrunde, die Stefan Schröder, Chefredakteur des Wiesbadener Kurier moderierte, kamen auch noch weitere Verantwortliche von Helios zu Wort wie Pflegedirektorin Yvonne Dintelmann, der Betriebsratsvorsitzende Michael Drott, Helios Deutschland-Chef Franzel Simon sowie Franceso de Meo, der als CEO für das internationale Geschäft von Helios Health verantwortlich ist. Im Anschluss waren die Gäste eingeladen, in Führungen Teile des Neubaus zu erkunden. Auf dem Rundgang erhielten sie unter anderem virtuelle und ganz reale Einblicke in die künftigen OPs und Patientenzimmer. Am Ende hinterließen die Gäste auf einer Unterschriftenwand ihre Botschaft, warum ihr Herz für die neue Helios HSK schlägt.

Schnellere Versorgung durch Hubschrauber-Landeplattform auf dem Dach

Auf dem Dach des Gebäudeteils A entsteht eine Hubschrauber-Plattform mit einem Durchmesser von 30 Metern. Der neue Landeplatz ermöglicht eine noch schnellere Versorgung von Notfallpatienten. Von der Hubschrauberplattform geht es künftig auf derselben Ebene in den Aufzug und von dort direkt in die Notaufnahme. Bislang muss der Rettungshubschrauber auf einem Landeplatz neben der Klinik aufsetzen, und der Patient wird die letzten Meter in die Klinik mit dem Rettungswagen gefahren. Das geht in Zukunft viel schneller. In 22 modern ausgestatteten OPs arbeiten die interdisziplinären Teams noch enger als bisher zusammen. Das neue Mutter-Kind-Zentrum wird einzigartig ausgestattet und setzt auf ein ansprechendes Design und höchsten Komfort. Die Zahl der Kreißsäle erhöht sich von derzeit vier auf sechs. Den heutigen Ansprüchen von werdenden Eltern wurde mit einem besonderen Einrichtungskonzept Rechnung getragen. Die neuen Räume sind nach dem Feng Shui-Prinzip ausgerichtet und ausgestattet, sodass sich die Frauen so wohl wie irgend möglich fühlen. Ziel des Feng Shui ist die Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die unter anderem durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht wird. In die Gestaltung fließen die fünf Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer ein, die sich beispielsweise in der Raum- und Farbgestaltung wiederfinden. Eine modern gestaltete Cafeteria erhöht die Aufenthaltsqualität für Patienten, Besucher und Mitarbeiter, die allesamt dort essen können. Zu den Besonderheiten gehörten das Front-Cooking sowie die Gestaltung der Cafeteria, die gestalterisch Wiesbaden als Stadt der Quellen aufgreift. Zudem wird es einen ansprechenden Außenbereich geben. Der gesamte Neubau wird durch die komplette Verglasung der Außenfassade sowie durch 14 Lichthöfe bis ins Gartengeschoss hell und freundlich sein. Auch im Gebäudekern wird durch die Lichthöfe Licht einfallen. Der Entwurf der neuen Klinik stammt vom Düsseldorfer Planungs- und Architektenbüro HDR GmbH.

Zur Bildergalerie

Im Mai 2018 wurde mit dem Bau der neuen Rettungswagenzufahrt begonnen, die (bis zur Fertigstellung des Projektes) auch als Baustellenzufahrt genutzt werden kann.

Pressemeldung - 14.05.2018

Bau der Rettungswagenzufahrt (neue Baustellenzufahrt) gestartet

Die neue Helios HSK wächst und wächst: Inzwischen steht der Rohbau bereits zur Hälfte. Erste Flügel des neuen Krankenhauses sind auf das sechste von insgesamt sieben Geschossen angewachsen - zum Beispiel dort, wo das neue Eltern-Kind–Zentrum entsteht. Zudem wurde im Mai mit dem Bau der Rettungswagenzufahrt begonnen, die zugleich die Baustellenzufahrt über die Ludwig-Erhard-Straße möglich macht. Das war ein guter Zeitpunkt eine Baustellen-Sprechstunde (am 14. Mai 2018), bei der Helios die aktuellen Baufortschritte zeigen und den Dialog mit den Nachbarn bei einem anschließenden Grillabend fortsetzen konnte. Die Besucher der größten Baustelle Wiesbadens konnten beobachten: Es wird weiter mit Hochdruck am Rohbau einer der modernsten Kliniken im Rhein-MainGebiet gearbeitet – zum Teil an sechs Tagen pro Woche.

Projektleiter Florian Stolz und Simone Koch, Regionalleiterin Unternehmenskommunikation der Helios Kliniken, führten die Gäste durch den Rohbau und informierten über den aktuellen Projektstand. Im Sommer kann in einigen Teilen des Gebäudes mit dem Innenausbau begonnen werden – im Herbst wird der Rohbau fertig sein und Richtfest gefeiert. Aktuell sind die Arbeiten gut im Zeitplan. Die Fertigstellung des Neubaus ist bis Ende 2020 geplant. 

Projektleiter Florian Stolz informierte über künftige Herausforderungen, wenn mit der Zahl der Gewerbe auch der Koordinationsaufwand auf der Großbaustelle steigt. Zudem nutzen Nachbarn die Möglichkeit, Fragen zu vielen Details zu stellen – zum Beispiel zum Einbau von Fertigbädern in der neuen Helios HSK: Die Systembauweise vereinfacht das Baumanagement und hilft, durch die industrielle Vorfertigung Bauzeiten zu reduzieren. Auch die Treppen werden nicht vor Ort gegossen, sondern komplett angeliefert und im Rahmen der Rohbauarbeiten – Stockwerk für Stockwerk – mit eingebaut. Kräne hieven die schweren Lasten an die richtigen Stellen, Bauarbeiter sorgen für die exakte Montage. Nicht nur für Kinder aus der Nachbarschaft wird der Baustellenbesuch zum spannenden Erlebnis mit interessanten Einblicken. Klinikgeschäftsführer Kristian Gäbler nahm sich beim Grillabend anschließend Zeit, mit interessierten Anwohnern ins Gespräch zu kommen.

 

Pressemeldung – 21.11.2016

Die neue Helios HSK
Grundsteinlegung: Klinikneubau setzt Maßstäbe

Der Grundstein für den Neubau der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden ist gelegt. Rund 200 Gäste sind gekommen, um den Festakt auf der größten Baustelle Wiesbadens zu begleiten. 265 Millionen Euro fließen in den modernen Klinikbau, der bis 2020 fertiggestellt werden soll. Der 96.000 Quadratmeter große Neubau setzt Maßstäbe. Für Klinikgeschäftsführer Kristian Gäbler ein großer Tag: „Den Grundstein für eine neue Klinik zu legen, ist ein ganz besonderes, auch emotionales Ereignis. Wir erleben hautnah, wie neben unserem jetzigen Arbeitsplatz eine hochmoderne neue Arbeitswelt entsteht und wir bereiten uns auf sie kontinuierlich vor. Wir sind eine starke Klinik mit engagierten Mitarbeitern. Darauf bauen wir auf und entwickeln uns gemeinsam weiter. Der Grundstein ist also auch für den Aufbruch der jetzigen HSK gelegt.“

Gesundheitsminister Stefan Grüttner betont: „Die heutige Grundsteinlegung ist vor allen Dingen ein guter Tag für die Patientinnen und Patienten der Helios HSK, denn sie erhalten einen Klinikbau, der höchsten Standards genügt. Die Gründe für diese wichtige Förderentscheidung des Landes mit der zweithöchsten Einzelfördersumme aller Zeiten in Hessen liegen auf der Hand: Die HSK ist der Maximalversorger in der Region. Damit ist aber auch eine große Verantwortung verbunden, die hohen Erwartungen der Patientinnen und Patienten, aber auch des Landes, tagtäglich zu erfüllen. Ich bin sicher, das wird gelingen.“

Mit dem Neubau entsteht eine der modernsten Kliniken im Rhein-Main-Gebiet. Oberbürgermeister Sven Gerich ist sich sicher: „Die neue Helios HSK ist für Wiesbaden eine der wichtigsten Baumaßnahmen. Die Klinik wird einen wesentlichen Beitrag zur medizinischen Versorgungssicherheit der Landeshauptstadt leisten.“

Viel Raum für Mutter und Kind

Anerkennung für das Engagement der Belegschaft zollt Helios Regionalgeschäftsführerin Corinna Glenz. Viel praktische Erfahrung des Klinikpersonals sei in die Pläne zum Neubau eingeflossen, um optimale Prozesse und Abläufe im Klinikalltag zu gewährleisten. „Ein Beispiel ist der neue große Trakt speziell für Mutter und Kind. Von der Kinder-Notaufnahme, über die Pädiatrie und Kinderintensiv bis hin zu Kreißsaal und Frühchenstation liegt alles Tür an Tür. Damit bauen wir unser übergreifendes Arbeiten und den schnellen Austausch zwischen den Disziplinen weiter aus zum Wohle der kleinen und großen Patienten, erläutert Corinna Glenz in der von Chefredakteur Stefan Schröder, Wiesbadener Kurier, moderierten Fragerunde.

Helios-Investment in die Substanz: 1 Millionen Euro pro Tag!

Insgesamt baue Helios überdurchschnittlich viel, betont Olaf Jedersberger für die Helios-Geschäftsführung. „Mehr als zwei Milliarden Euro haben wir seit 1999 allein in größere Neu– und Umbaumaßnahmen investiert. Dazu kommen unzählige kleinere Baumaßnahmen, die jeweils unter 2,5 Millionen Euro liegen. Dabei noch nicht berücksichtigt sind die Gelder, die wir in Modernisierung und Instandhaltung unserer Gebäude und unserer Medizintechnik stecken. Das ist auf ganz Deutschland bezogen 1 Millionen pro Tag“, betont Jedersberger und ergänzt: „Die Helios HSK ist das bislang größte Bau-Investment von Helios. Und sie ist es absolut wert.“

Gemeinsam durchstarten

Ein kontinuierlicher Austausch mit Ärzten und Pflegern gehöre hier mit dazu. Auf dieser Basis werden im Zuge des Klinikneubaus derzeit die Abläufe in der Pflege oder auf den Stationen genau betrachtet, um Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen. Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender des Helios-Mutterkonzerns Fresenius, betont den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Patientenwohl: „Wer für Patienten das Richtige tut, der wird auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Und nur wer gut wirtschaftet, kann in Qualitätsmedizin investieren. Der Neubau der HSK ist ein hervorragendes Beispiel dafür.“

In der Fragerunde macht Pflegedirektor Frank Miertsch deutlich: „Der Neubau bietet die Chance, neu durchzustarten. Die Pflegeteams entwickeln sich bereits jetzt weiter, probieren neue Wege aus und gestalten aktiv mit. Wir nutzen die Bauphase, um auch die Pflege nach modernen Konzepten und vor allem gemeinsam mit den Teams neu auszurichten.“

Medizin und Pflege auf modernstem Niveau

Der Helios-Konzern investiert rund 200 Millionen Euro in den Klinikneubau in Wiesbaden. 68 Millionen Euro werden vom Land Hessen bezuschusst. Ziel ist es, die medizinischen Erfordernisse der Zukunft schon heute in dem Neubau abbilden zu können. So wird das neue Klinikum nicht nur sein Leistungsspektrum erweitern, sondern auch wichtige medizinische Aufgaben in sogenannten Medizin-Zentren an einem Ort bündeln. Zum Beispiel werden die Operationsbereiche an einer Stelle im Gebäude gebündelt und umfassen insgesamt 22 Operationssäle. „Hier entsteht ein zukunftsweisender Klinikneubau für eine modern ausgerichtete Medizin. Denn nicht nur die Architektur, sondern auch die Medizintechnik wird sich weiterentwickeln“, erläutert Professor Dr. Ralf Kiesslich, Ärztlicher Direktor der Helios HSK. Mit dem Klinikneubau will er das Ansehen der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken auf höchstem Niveau halten. In diesem Zusammenhang freut sich Kiesslich, dass die Helios HSK in der neuesten „FOCUS-Klinikliste 2017“ als bestes nicht-universitäres Klinikum in Hessen abgeschnitten hat.

Bauvolumen setzt Zeichen

Der siebenstöckige Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von fast 100.000 Quadratmetern wird nach den Plänen der Helios Bau-und Projektsteuerung und des Düsseldorfer Architekturbüros HDRTMK errichtet. Neue Grünflächen und eine Parklandschaft um das Klinikum sollen für Entspannungs- und Rückzugsmöglichkeiten sorgen. „Die Architektur zeichnet sich durch klare Strukturen, schnelle Übergänge und kurze Wege aus“, erläutert Architekt Keitel, der das Planungskonzept auch an den Empfehlungen der Fachgruppen aus Pflege, Medizin und Notaufnahme ausgerichtet hat.

Dem Brauch folgend, haben Geschäftsführung, Landesregierung, Kommune und Mitarbeiter gemeinsam die Zeitkapsel mit Zeugnissen des Neubauprojektes und des Tagesgeschehens befüllt und in den Grundstein eingemauert – darunter auch die Wünsche der Auszubildenden des Helios Bildungszentrums für das neue Klinikum.

Pressemeldung – 07.10.2016

Helios HSK laden zur Baustellen-Sprechstunde ein

Um alle Interessierten ausführlich über den aktuellen Stand des Neubaus zu informieren, finden ab jetzt regelmäßige Baustellen-Sprechstunden mit der Geschäftsführung und dem Bauteam der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden statt. Die erste Sprechstunde ist am Montag, den 10. Oktober 2016 von 18:30 bis 20:00 im Helios Bildungszentrum Wiesbaden. 

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Ralf Jäger (Geschäftsführer EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden), Sigrid Möricke (Baudezernentin Wiesbaden), Kristian Gäbler und Ludwig-Franz Hammerschlag (Geschäftsführer HELIOS HSK).

Pressemeldung – 23.09.2016

Der Klinikneubau kann starten – Dezernentin Möricke übergibt Baugenehmigung für neue Helios HSK

Die Wiesbadener Baudezernentin Sigrid Möricke hat die Genehmigung des Gesamtbauantrags für die neuen Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken erteilt. Bei der Übergabe des genehmigten Antrags an den Geschäftsführer der Klinik, Kristian Gäbler, erklärte Möricke: „Ich wünsche diesem wichtigen Bauprojekt viel Glück und Erfolg und dass der ambitionierte Zeitplan gehalten werden kann. Die Klinik braucht dringend einen Ersatz. Das sieht jeder, der sich dort aufhält: die Bürger Wiesbadens und der Region und natürlich auch die Mitarbeiterschaft.“ Mit Freude nahm Klinikgeschäftsführer Gäbler das Genehmigungsschreiben in Empfang: „Der Erdaushub ist bereits zur Hälfte geschafft. Die Rohbau-Arbeiten werden ab Mitte Oktober beginnen.

Wir rechnen damit, dass der Rohbau im Juni 2018 steht. Das heißt, wir liegen prima im Zeitplan.“ Gäbler betont dabei auch, dass die Suche nach alternativen Zufahrtswegen auf die Baustelle nach wie vor ganz oben auf der Agenda steht, um die Anwohner im Veilchenweg zu entlasten. „Ich hoffe sehr, dass der geplante runde Tisch mit den zuständigen Ämtern der Stadt, mit Klinik, Bauprojektleitung und den Ortsbeiräten als Vertreter der Anwohner zu einer für alle tragbaren und vor allem entlastenden Lösung führen wird“, so Gäblers Wunsch. Die Grundsteinlegung findet am 4. November statt. Der nun vom Bauaufsichtsamt genehmigte Bauantrag für das 265-Millionen-Euro-Projekt war Ende 2015 gestellt worden. Der gesondert eingereichte „Antrag auf Verbau“ wurde im Mai 2016 genehmigt und legte den Grundstein für die im Juni begonnenen Erdbauarbeiten.

Der erste Spatenstich ist erfolgt: (v.r.n.l) Axel Imholz (Gesundheitsdezernent der Stadt Wiesbaden), Ruth Dorenwendt (stellvertretend für die Mitarbeiter), Kristian Gäbler (Klinikgeschäftsführer), Prof. Dr. Grietje Beck (stellvertretende Ärztliche Direktorin) und Frank Miertsch (Pflegedirektor).

Pressemeldung – 26.06.2016

Startschuss für Neubau: Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden feiern den ersten Spatenstich

Der offizielle Startschuss für den Neubau an den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden ist endlich gefallen. Gesundheitsdezernent Axel Imholz, Klinikgeschäftsführer Kristian Gäbler, Pflegedirektor Frank Miertsch, die stellvertretende Ärztliche Direktorin, Prof. Dr. Grietje Beck und Ruth Dorenwendt als eine Stellvertreterin für alle Mitarbeiter haben zum Spaten gegriffen und den obligatorischen ersten Spatenstich getan. Der Beginn der Bauarbeiten wurde mit zahlreichen weiteren Gästen und Mitarbeitern gefeiert.

„Ich bin froh, dass es losgeht", sagt Corinna Glenz, Regionalgeschäftsführerin der Helios Region Mitte-West. „Wir alle - Patienten, Mitarbeiter und Träger - verbinden mit dem Neubau große Erwartungen. Helios und das Land Hessen investieren rund 265 Mio. Euro in diesen Neubau - ein deutlicheres Bekenntnis zu dieser Klinik kann es gar nicht geben." Sie sei dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration für die Förderung des Ersatzneubaus in Höhe von 68,3 Mio. Euro außerordentlich dankbar. „Ich sehe diese Fördersumme auch als Wertschätzung für die HSK." Helios selbst investiere knapp 200 Mio. Euro mit dem Ziel, eine moderne bauliche und technische Infrastruktur zu schaffen, die eine Entfaltung moderner Hochleistungsmedizin ermöglicht und gleichzeitig spürbare Verbesserungen für Patienten und Mitarbeiter beispielsweise durch deutlich kürzere Wege und gut erreichbare Ambulanzzentren mit sich bringt.

Axel Imholz, Gesundheitsdezernent der Stadt Wiesbaden und Aufsichtsratsvorsitzender der Helios HSK, freute sich: „Gut, dass es jetzt endlich konkret wird." Mit sichtlichem Stolz auf die Leistungen der Ärzte, der Pflegekräfte, Therapeuten und aller Mitarbeiter, die den Betrieb eines Krankenhauses sicherstellen, sagt er: „Wir bauen hier eine neue Klinik für die vielen Menschen aus Wiesbaden und der Umgebung, die hier an der HSK die bestmögliche medizinische Versorgung bekommen und auch in Zukunft bekommen werden."

Prof. Dr. Grietje Beck verwies auf die vielen Planungsrunden, an denen auch sie als Medizinerin teilgenommen hat. „Es war wichtig, dass wir Mediziner uns aktiv einbringen sollten und konnten", blickte sie zurück. „Und jetzt freue ich mich auf die neue Klinik."

Der Bauantrag für den Ersatzneubau wurde im Dezember 2015 gestellt. Damals sprachen die Planer noch vorsichtig von einer Bausumme von „insgesamt mehr als 200 Mio. Euro", weil bis zu diesem Zeitpunkt für einige große Kostenblöcke und Gewerke nur grobe Kostenschätzungen vorlagen. Inzwischen liegen die ersten Ergebnisse von Ausschreibungen wie bspw. für den Rohbau vor. Daher kann die Bausumme nun gut eingeschätzt werden. Die jetzt erkennbare Endsumme liegt dort, wo es die Bauherren erwartet haben.

Im April 2016 wurde der Abriss des Dr. Peter Jäger Bildungszentrums und des alten Schwesternwohnheims vollendet, die beide auf dem vorgesehen Baufeld standen. Nach einigen bauvorbereitenden Arbeiten und der Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen haben nun die Erdarbeiten begonnen. Rund 200.000 Kubikmeter Erdaushub werden bis voraussichtlich Ende Dezember 2016 bewegt. Die Arbeiten zur Errichtung des Rohbaus werden voraussichtlich im November beginnen; die Grundsteinlegung ist für den 4. November geplant.

Das neue Klinikgebäude wird modern, funktional und dank der gut durchdachten Anordnung der einzelnen Bereiche mit optimalen Wegen für Mitarbeiter und Patienten gestaltet sein. Das siebengeschossige Gebäude mit einer Gesamtfläche von knapp 96.000 m² – das entspricht einer Fläche von fast 14 Fußballfeldern - entsteht auf dem freien Gelände links der heutigen Klinik. Drei Ebenen erstrecken sich über das gesamte Baufeld. Im Erdgeschoss sollen die Notaufnahmen für Kinder und Erwachsene, die Funktionsdiagnostik sowie alle Ambulanzen untergebracht werden. Statt den bisher getrennten Ambulanzen für jede Fachrichtung wird es in der neuen Klinik Ambulanzzentren für mehrere, miteinander verwandte Fachbereiche geben. Die Fertigstellung des Neubaus ist für 2020 geplant. Das Gebäude der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie das Institut für Labordiagnostik und Hygiene und die Pathologie bleiben bestehen.

Pressemeldung – 10.11.2015

Pläne für den Ersatzneubau der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden vorgestellt 

Wiesbaden – Modern, funktional und dank der gut durchdachten Anordnung der Bereiche mit optimalen Wegen für Mitarbeiter und Patienten – so soll das neue Gebäude sein, in das 2020 die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken umziehen werden. Die Pläne für das rund 200 Millionen Euro teure, größtenteils von Helios finanzierte Projekt, stellten heute gemeinsam Kristian Gäbler, Geschäftsführer der Helios HSK und Ralf Jäger, Geschäftsführer der EGW Gesellschaft für ein gesundes Wiesbaden mbH, vor. „Mit diesem Entwurf liefern wir einen wichtigen Baustein für die Umsetzung des Stadtverordnetenbeschlusses von Juni 2011, in dem neben der finanziellen Konsolidierung der Neubau der Klinik verankert wurde. Es ist ein wichtiger Schritt, um Wiesbaden als Gesundheitsstandort zu stärken und seine Zukunft zu sichern“,  so Jäger.

Das siebengeschossige Gebäude mit einer Gesamtfläche von knapp 96.000 m2 – das entspricht dem Volumen von ca. 630 Einfamilienhäusern – wird auf dem freien Gelände links der heutigen Klinik entstehen. Die ersten zwei Ebenen erstrecken sich über das gesamte Baufeld. Im Erdgeschoss sollen die Notaufnahmen für Kinder (rechts) und Erwachsene (links), die Funktionsdiagnostik sowie alle Ambulanzen untergebracht werden. Statt den bisher getrennten Ambulanzen für jede Fachrichtung wird es in der neuen Klinik Ambulanzzentren für mehrere, miteinander verwandte Fachbereiche geben. Die Kopfambulanz beispielsweise wird ein Anlaufpunkt für alle Patienten mit Beschwerden im Kopf- und Halsbereich sein, ob es sich um Augen-, HNO- oder eine neurologische Erkrankung handelt. „Hier können die Aufnahme und die notwendige Diagnostik an einem Ort stattfinden. Das macht die Wege für die Patienten und auch die Wartezeiten dank besserer Planbarkeit deutlich kürzer“, erklärte Gäbler. Im Erdgeschoss wird es auch Platz für Geschäfte, eine Cafeteria mit Terrasse sowie einen Vortragsraum mit etwa 300 Plätzen geben.

Das erste Obergeschoss ist für die Operationssäle und Intensivstationen vorgesehen. Insgesamt sollen hier 22 OP-Säle, sechs Kreißsäle, ein Sectio-OP für Notkaiserschnitte und mehrere Herzkathetermessplätze eingerichtet werden. In unmittelbarer Nähe der entsprechenden OP-Räume sind die Überwachungs- und Intensivstationen für Erwachsene, Kinder und Frühgeborene geplant.

Auf die ersten zwei Ebenen sollen quer hintereinander vier dreistöckige Gebäudeteile mit Bettenstationen aufgesetzt werden. Die Logik der fachlichen Bündelung und Zuordnung setzt sich in den Bettenhäusern fort: So sind im Bettenhaus A – über der Erwachsenen-Notaufnahme im Erdgeschoss und den Intensivstationen im 1. OG – die Pflegestation und die Stroke-Unit geplant. Im Bettenhaus D, über der Kindernotaufnahme im Erdgeschoss und den Kreißsälen im 1. OG, sollen die Stationen der Kinderklinik und die Wochenstationen untergebracht werden. 

Aufgrund der Hanglage ist eine Besonderheit möglich: Das Gartengeschoss, das an der Frontseite unterirdisch beginnt und unter anderem Umkleidekabinen, Zentralsterilisation und verschiedene Werkstätten beherbergt, läuft auf der Rückseite der Klinik ebenerdig aus und bietet Patienten der onkologischen Tagesklinik und der Palliativstation die Möglichkeit, die Grünflächen zu benutzen. Unter dem Gartengeschoss auf ungefähr der Hälfte der Gesamtfläche ist Raum für die Technik (Lüftung-, Heizungs- und Elektroanlagen) vorgesehen. „Bei der Planung haben wir sowohl das heutige Leistungsspektrum als auch die geplanten Erweiterungen beispielsweise in der Kinder- und Jugendmedizin, in der Kardiologie, der Neuro-, Intensiv- und Gefäßmedizin berücksichtigt. Rechts der Klinik bleibt aber noch Platz für eventuelle bauliche Erweiterungen“, so Gäbler. 

Einige der jüngeren Gebäude der heutigen Klinik sollen erhalten bleiben und weiterhin benutzt werden, wie die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie oder die Bauten, in denen das Institut für Labordiagnostik und Hygiene, das Institut für Pathologie und die Verwaltung beheimatet sind. „Es ist ein gut durchdachter Entwurf, der die Voraussetzungen erfüllt, die man heutzutage an eine Klinik der Maximalversorgung in einer Landeshauptstadt stellt. Besonders freut mich, dass der Planungsprozess so schnell und stringent unter Beteiligung aller Fachexperten stattgefunden hat“, sagte Axel Imholz, Gesundheitsdezernent der Stadt Wiesbaden. Noch in diesem Jahr will Helios den Bauantrag stellen, im Frühjahr 2016 soll der Spatenstich erfolgen.